Ringelleiten

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    Besprechungspost für eine Idee von Tink:


    In regelmäßigen Abständen sollen neue Systeme ausprobiert und dabei auch jeweils immer der Spielleiter mit gewechselt werden.

  • Sollen wir fixe Termine anlegen und wer Zeit hat hat Zeit oder interessiert das eh nur eine Gruppe an Leuten, die sich dann je nach Zeit zusammentun?

    Fixe Termine und fixes Roster sonst bleibt Erfahrungsgemäß wieder nur eine oder zwei über die sowieso immer leiten während die anderen nie Zeit haben.

  • Wie bereits im Discord erwähnt fänd ich sowas auch ganz interessant! Generell würde mich da auch jeweils ein bisschen Diskussion zu den Systemen, die wir da ausprobieren würden, interessieren. Wie seht ihr das so?

    Verfahrensvorschläge so generell:

    • Wer mitspielen will, muss auch Leiten :)
    • Wir machen uns eine fixe Reihenfolge aus, um den Leiter_innen gute Vorbereitungszeit zu geben
    • Die/der Leiter_in versucht Systeme zu wählen die er/sie bisher noch nicht geleitet hat


    Von meiner Seite würde ich folgende Systeme mal in den Ring werfen:

    • Torchbearer - ein Fantasy Dungeon Crawl RPG, das sehr stark an Spiele wie Darkest Dungeon erinnert. Gritty und Brutal
    • Zweihänder - der Spirituelle Successor zu Warhammer Fantasy Roleplaying 2nd Ed. Interessiert mich hauptsächlich weils Berge an Random Tables hat :D
    • Mobile Frame Zero: Firebrands - narrative Focused Mech Game. Hab da vor allem aus der Game Design Ecke sehr gute Dinge zu gehört, und würd mir das gerne mal mit einer Gruppe anschauen
  • Ich wäre auch interessiert. Ich habe haufenweise ungespielte Systeme rumliegen...


    Ein paar, die mir so auf die Schnelle bei einem Blick in meine Regale ins Auge fallen, und die verschiedene Genres abdecken:

    • Low Fantasy Gaming: Auch ein "dark and gritty" Fantasy-OSR (old-school revival), was die Regeln betrifft auf der etwas komplexeren Seite (für OSR-Verhältnisse, also eher AD&D als Basic D&D). Das ganze Material gibt es auch gratis zum Download (ich hab die gedruckte Deluxe). Im Gegensatz zu D&D eher auf wenig Magie ausgelegt, und Magie ist auch immer riskant (Dark & Dangerous Magic rolls, Lynchmobs).
    • Stars without Number: Auch ein OSR, diesmal im Weltraum. Primär auf Sandbox-Gaming ausgelegt: einer der größten Pluspunkte der Systeme des Autors ist seine Unterstützung für den Sandbox-GM (schnell Welten und Szenarios bauen mit vielen Ranodm Tables). Bis auf einige Deluxe-Elemente ebenfalls gratis verfügbar.
    • Kult: Divinity Lost: Ein Horrorspiel in modernem Setting mit vielen Elementen von Gnostizismus, Kabbala, Parallelwelten und Body Horror. Diese zweite Edition ist ein Powered by the Apocalypse Spiel, das von den Regeln nichts mehr mit der Originalversion zu tun hat. Stilistisch mehr Clive Barker als Lovecraft oder World of Darkness.
    • Trail of Cthulhu (oder Yellow King): Noch zwei Horrorsettings (Elemente von "The King in Yellow" wurden auch in den Cthulhu-Mythos integriert, war aber ursprünglich was eigenes), diesmal ein Jahrhundert oder so zurück (bei Yellow King gibt es mehrere Zeitperioden). Beide basierend auf dem Gumshoe System, also geht es primär um Investigativszenarien - das ganze Regelsystem ist darauf ausgelegt, Geheimnisse zu verfolgen.
    • Red Markets: Der Autor wollte ein Spiel über die Unbarmherzigkeit des Kapitalismus machen, aber weil er das als zu grausam und als zu harten Tobak empfunden hat, hat er das ganze in eine Zombieapokalypse verpackt. Die Welt ist eingeteilt in abgeschottete sichere Zonen und solchen, die überrannt wurden. Man lebt in letzterer, und versucht, mittels riskanter Expeditionen genug Geld zu machen, um sich in eine sichere Zone hineinkaufen zu können. Alles dreht sich irgendwie um Ressourcen und ihre Kosten: Wieviel Munition und Verbandsmaterial bin ich bereit, einzusetzen, um den Auftrag zu erfüllen. Und steige ich dann überhaupt noch mit einem Plus aus?


    Viel davon funktioniert vermutlich in Kampagnen besser als in One-Shots, aber ich denke, man kann alle auch ordentlich als One-Shots leiten. Bei anderen Sachen, die ich auch gern mal probieren würde (wie etwa Hillfolk) würde das wohl generell nur schwer funktionieren. Oder sie sind gute (oder sogar dezitierte) One-Shot-Systeme, würden aber online nicht so gut funktionieren (weil sie auf Kartendecks aufbauen oder so).

  • Was ich leiten wollen würde:

    • City of Mist: Superhelden-Noire in einem Systemmix basierend auf FATE und PbtA
    • Altered Carbon: Posthumanistisches Setting, bekannt aus der Netflix-Serie
    • Cypher Shorts: Eine vereinfachte Variante vom Cypher System speziell für Oneshots
    • Fugue: Ein Storysystem, wo der Charakterbau während des Spiels passiert
    • Headspace: Cyberpunk PbtA
    • Nova Praxis: Posthumanistisches Setting, FATE
    • Starship Infernum: Weltraum-SciFi mit einfachem System, wo der GM beauftragt ist die Spieler umzubringen, aber genauso Regeln hat wie die Spieler
    • Vurt: Surreal Cyberpunk im Cypher-System
    • Winter Eternal: Fantasy-Postapokalyptisch, Savage Worlds
    • Final Girl: Ein Horrormovie/Slasher-Simulator für kollaboratives Storytelling. Bisschen ein Cheat in diesem Setup, weil es GM-less ist.
    • Guerilla Journalists: Ein TTRPG von Christian Vogt, das offiziell noch gar nicht existiert. Basiert auf City of Mist, aber mit anderem Setting und Regelergänzungen.

    (Falls jemand einen gewissen Hang zu bestimmten Settings sieht: Das liegt daran, dass normale Spielrunden fast immer Fantasy sind)

  • Ich finde die Idee großartig und würde auch gerne mitmachen.

    Von meinem Stapel an ungespielten Systemen würde ich derzeit folgende besonders gerne einmal ausprobieren/leiten:

    * Mythos World (cthulhuider Horror in den 1920ern, pbtA-System)

    * The Yellow King RPG (oder ein anderes GUMSHOE-System) - da lasse ich aber auch gerne Smirg den Vortritt

    * Kult, 4rd Edition (also die pbtA-Variante) - auch kann ich gerne leiten, spiele aber auch gerne bei Smirg mit

    * Unaussprechliche Kulte (cthulhuider Horror in der Gegenwart, die Charaktere sind Mitglieder eines Kults, der die Kräfte des Mythos nützen möchte)

    * Iron Sworn (Dark Fantasy, pbtA-System, spielleiterlos - die genauen Setting-Details würden wir daher gemeinsam festlegen)

    * Beyond the Wall (Low Fantasy, OSR - Die Charaktere sind FreundInnen, die auf ihr erstes Abenteuer ausziehen. Charakter- und Dorferschaffung sind Teil des Spiels und es gibt viele Zufallstabellen)

    * Die Verbotenen Lande (Fantasy, Year Zero-Engine, ihr spielt Plünderer und Gesetzlose, die einer verfluchten Welt ihren eigenen Stempel aufdrücken wollen)

    * Dread (sobald wir uns wieder persönlich treffen können, da hier statt Würfeln ein Jenga-Turm verwendet wird)


    qch3ens Verfahrensvorschläge finde ich gut. Sollen wir mal ein Doodle starten um einen ersten Termin festzulegen?



  • Verfahrensvorschläge so generell:

    • Wer mitspielen will, muss auch Leiten :)
    • Wir machen uns eine fixe Reihenfolge aus, um den Leiter_innen gute Vorbereitungszeit zu geben
    • Die/der Leiter_in versucht Systeme zu wählen die er/sie bisher noch nicht geleitet hat

    Also ich würd gern mitmachen nur find ich deine Vorschläge garbage.

    So wie du das schreibst, grenzt du 90% vom Verein aus da A) nicht jeder leiten will
    B) ned jeder immer Zeit hat
    C) ned jeder Systeme hat, die er no nie gleitet hat, manche habm nur dnd zu Hause stehen dürfen die ned mitspielen nur, weil du sagst, dass jeder mal leiten muss?

    Find deine Aussage absolut nicht cool und sehr ausgrenzend, natürlich soll ma die Leute ermutigen mal selbst zu leiten aber so wie du das schreibst, hört sich das sehr stark nach Privatclub der Spielleiter an.

    Bist du dir sicher? - Würfel Initiative!

    Zitat eines jeden Spielleiters, irgend einmal in seinem Leben

  • A) nicht jeder leiten will

    B) ned jeder immer Zeit hat

    Ich glaube, du hast die Idee nicht ganz verstanden. Natürlich kann jeder weiterhin wasauchimmer außerhalb dieser Runde anbieten zu beliebigen Zeiten, auch Oneshots und auch in Systemen, die noch nie gespielt wurden.

    Quote

    C) ned jeder Systeme hat, die er no nie gleitet hat, manche habm nur dnd zu Hause stehen dürfen die ned mitspielen nur, weil du sagst, dass jeder mal leiten muss?

    Es gibt vermutlich tausende Systeme gratis online zum Runterladen (v.a. so Quickstarts mit reduzierten Regeln). Das sollte wirklich keine Einschränkung sein.

  • Also ich würd gern mitmachen nur find ich deine Vorschläge garbage.

    So wie du das schreibst, grenzt du 90% vom Verein aus da A) nicht jeder leiten will
    B) ned jeder immer Zeit hat
    C) ned jeder Systeme hat, die er no nie gleitet hat, manche habm nur dnd zu Hause stehen dürfen die ned mitspielen nur, weil du sagst, dass jeder mal leiten muss?

    Find deine Aussage absolut nicht cool und sehr ausgrenzend, natürlich soll ma die Leute ermutigen mal selbst zu leiten aber so wie du das schreibst, hört sich das sehr stark nach Privatclub der Spielleiter an.


    Hi - das kam beim Lesen grad für mich sehr heftig und aggressiv rüber. Hoffe ich hab dich hier nicht irgentwie beleidigt oder sonstwas.

    Meine Vorschläge sind nur Vorschläge -> ich sehe durchaus auch die Schwierigkeiten darin, und würde mich dabei um konstruktives Auseinandersetzen freuen!

    Die Vorschläge und die Idee für dieses Format kommt (zumindest meines Verständniss nach) aus der Ecke von Spielleiter_innen und Spieler_innen, welche oft vergeblich nach Leuten suchen die sich explizit dafür Zeit und Energie nehmen neue Systeme und Ideen auszuprobieren. Dabei ist es umsowichtiger aktive Unterstützung der Gruppe zu haben und ein aktives Interesse an neuen Systemen. Ich sehe es absolut als wichtig an, vor einer Runde klar Erwartungshaltungen auszusprechen.

    Natürlich entstehen dadurch Einschränkungen und diese Format spricht wahrscheinlich auch nicht alle Mitglieder an. Die ethische Vertretbarkeit dieser Einschräkungen ist durchaus einer Diskussion wert.

  • Ich fand diese aussage einfach sehr ausgrenzend, vielleicht is es auf Discord anders besprochen worden, ich hab das nur am Rande mitbekommen, und deine Wortwahl war einfach nur ein bisschen missbilligend.

    Auf jeden fall wollte ich das nur klarstellen, denn so wie ich haben auch sicher andere das so aufgenommen.

    Bist du dir sicher? - Würfel Initiative!

    Zitat eines jeden Spielleiters, irgend einmal in seinem Leben

  • Bezüglich Regeln für die Runde wäre ich auch dafür hinzuzufügen, dass der/die SpielleiterIn die Regeln des vorgestellten Systems auch wirklich gelesen und verstanden haben sollte vor der Session. Ich finds nicht so toll, wenn diese Person beim Spiel dann anfängt nachzulesen, wie man denn einen Skillcheck macht in dem System.

    Wenn jemand draufkommen sollte dass sich die Vorbereitung doch nicht ausgeht, kann man ja vorher verschieben.

    Weiters fände ich es cool, wenn es nach jedem Spiel eine Feedback-Runde gäbe, sowohl für den GM als auch für das System. So lernt man immer viel dazu.

  • Ich fand diese aussage einfach sehr ausgrenzend, vielleicht is es auf Discord anders besprochen worden, ich hab das nur am Rande mitbekommen, und deine Wortwahl war einfach nur ein bisschen missbilligend.

    Auf jeden fall wollte ich das nur klarstellen, denn so wie ich haben auch sicher andere das so aufgenommen.

    Ich sehe das so, dass die Möglichkeit unbekanntere Systeme auszuprobieren natürlich möglichst allen Interessierten offen stehen soll. Gleichzeitig ist die Vorbereitung eines neuen Systems oft mit viel Arbeit verbunden, weshalb es schon gut wäre, auch Anreize zum Leiten zu schaffen.

    Jetzt war es bei unbekannteren Systemen in der Vergangenheit aber ohnehin nicht so, dass diese von SpielerInnen überrannt wurden. Daher folgender Vorschlag: Die einzelnen Runden im Rahmen des „Ringleitens“ werden normal ausgeschrieben, gibt es mehr InteressentInnen als Plätze, werden aber diejenigen bevorzugt, die sich bereit erklärt haben auch selbst etwas zu leiten. In dem Zusammenhang sollte man mE dann auch erwähnen, dass viele von uns gerne bereit sind, neuen SLs unter die Arme zu greifen. Das kann zB auch Unterstützung beim Finden eines interessanten Systems oder das Erklären verschiedener System-Ansätze umfassen. Und wenn sich jemand nicht so leicht tut einmal ein paar Euro für ein PDF auszugeben, wird sich auch dafür eine Lösung finden lassen.

  • ich entschuldige mich, ich hab ein bisschen zu hart drauf reagiert und meinen standpunkt zu aggressiv erläutert.

    Ich find Katharinas vorschlag sehr gut

    Bist du dir sicher? - Würfel Initiative!

    Zitat eines jeden Spielleiters, irgend einmal in seinem Leben

  • Also ich beschreibe vielleicht nochmal die ursrpüngliche Idee:

    Nachdem wir im Discord darüber gesprochen haben, dass wir gerne ab und zu neue Systeme testen würden, kam die Idee auf, regelmäßige Runden dafür zu planen, bei denen alle mal drankommen.

    Ja, das kann sich im ersten Moment wie ein Elite-Club anhören, ist es vielleicht auch, ich finde, das ist Verhandlungssache.

    Zum Vorschlag jede*r soll einmal leiten/drankommen:

    1. macht deshalb Sinn, weil man sich so die "Workload" aufteilen kann und sich nicht eine Person ständig wo neu einlesen muss sondern nur ab und zu (in einer bestimmten Regelmäßigkeit wenn man so will, oder immer dann, wenn man sichs ausmacht. Das kann so flexibel ode reglementiert sein, wie wir wollen).
    2. diese Idee spricht vor allem Personen an, die gerne ein neues System zu leiten testen wollen, also ist es vermutlich im Interesse der Personen, die sich für das Format interessieren, dass alle mal leiten "dürfen"
    3. "soll" heißt vielleicht nicht unbedingt "muss"
      1. Neue Systeme ausprobieren wollen kann natürlich auch davon motiviert sein, mal was neues zu spielen und nicht zu leiten. Es sind bestimmt mehrere Personen einfach nur neugierig.

    Ideen/Gedanken die ich habe, die aber gerne diskutiert werden können:

    • Nicht nur Spieler*innen-Plätze sondern auch Zuhörer*innen-Plätze vergeben
    • der Person, die die Session leitet die Entscheidung überlassen, ob es eine offene oder geschlossene Runde ist (damit muss man sich auch wohl fühlen glaube ich)
    • Personen, die erst in der gemeinsamen Runde testen wollen, bieten nach Möglichkeit dieselbe Session nochmal an einem Vereinsabend für Interessierte und Neue an

    Zum Einwand es sollten auch bereits bekannte/erprobte Systeme geleitet werden können:

    1. Alle können jederzeit einen Vereinsabend leiten oder eine neue Runde in der Rundenplanung vorschlagen, dazu braucht man kein neues Format verhandeln und darum wäre es meiner Auffassung nach hier gegangen - die Entwicklung eines neuen Formats.
    2. Leitet jemand zum allerersten Mal ein System, das wir schon kennen? - Müssten wir uns ausmachen, aber ich würde das zulassen, um ein erstes Spielleiten in einem safe space zu ermöglichen, falls diese Person sich nicht an eine Vereinsabendrunde wagt und keine Spieler*innen des Vertrauens hat. Für mich wäre diese Gruppe einfach sowas wie eine "Experimentierrunde" und daher wäre das für mich okay.

    Ideen/Gedanken die ich habe, die aber gerne diskutiert werden können:

    • Es könnten sich Personen aus der Runde konkret für Tandems melden, bei denen man ansuchen kann. Somit wissen Personen, die gerne erstmals leiten wollen, an wen sie sich wenden können und haben auch eine Auswahl an Personen, die ebenfalls in den Genuss kommen, diesen schönen Moment mitzuerleben.
    • Tandems können auch erfahrene Spielleiter*innen eingehen um ein neues System gemeinsam in Angriff zu nehmen

    Konstuktives Feedback und gegenseitiger Support:

    1. Ich finde die Anregung gut, Feedbackrunden einzubauen, damit wir alle gemeinsam lernen können
      1. zum System
      2. an die Person, die das Spiel vorbereitet und geführt hat (ich finde, da sollte die Person das auch ganz klar wollen)
    2. Hier finde ich auch die Anregung einen fixen Roster zu haben grundsätzlich nicht schlecht, finde es allerdings auch gut, wenn die Gruppe etwas größer ist, sodass die Session trotzdem zustande kommt, falls jemand mal nicht kann. Ich glaube worum es hier geht, ist eine gewisse Verbindlichkeit einzugehen. Wenn jemand ein neues System mit der Gruppe testen will und Feedback erhalten will, dann sollte diese Person sich auch an einem anderen Termin bereiterklären, das für die anderen der Gruppe auch zu machen - also dann mitzuspielen und Feedback zu geben.
    3. Transparenz bezüglich der eigenen Ressourcen: Ich finde es auch wichtig wie oben beschrieben, dass wir ehrlich miteinander sind wenn wir uns etwas nicht zutrauen oder nicht schaffen
      1. Super wäre es, wenn man das so bald rechtzeitig weiß, dass man eventuell noch einen Ersatz auftreiben kann
      2. Gut wäre auch, wenn man bekannt gibt, ob man es auf unbestimmte Zeit verschieben möchte oder ob ein anderer Termin sich ausgeht (vielleicht kann man ja dann mit wem Termin tauschen, der eh auch was vorbereitet und früher schon Zeit hat)
    4. Geduld miteinander haben: Ich verstehe den Einwand, jede*r sollte die Regeln gelesen und verstanden haben. Ich kann hier nur von mir sprechen, ich bin eine relativ frisch gebackene Spielleiterin und selbst wenn ich das System gelesen habe komme ich beim Spiel auf etwas drauf, das ich vergessen habe mir aufzuschreiben oder ich bemerke, dass ich bestimmte Zusammenhänge nicht ganz verstanden habe. Zusätzlich überfordern mich manche Situationen einfach immer noch weil ich so vieles mitdenken muss. Hier würde ich mir Geduld wünschen, aber ich verspreche auch gerne, dass ich mein Bestes gebe.

    Sonstige Ideen die ich habe:

    • Steckbriefe der Systeme erstellen, die wir leiten, damit sich Interessierte darauf einstimmen können (Kategorie für Blogposts und Social Media?)
    • Gemeinsamer Thread in dem wir spannende Systeme sammeln, egal ob wir diese dann auch leiten werden oder nicht
    • Zwei unterschiedliche Wochentage wählen, die sich abwechseln wie bei der Vorstandssitzung
    • Feedbackregeln aushandeln und zentral festhalten

    In diesem Sinne würde ich super finden, wenn nicht nur Spielleiter*innen sondern auch Spieler*innen die an dem Angebot Interesse haben sich melden. Sollen wir eine Forumsumfrage dazu machen?

    Es wurden bereits einige Vorschläge zu Regeln gemacht, ich würde gerne vorschlagen, dass wir tatsächlich wie von Katharina vorgeschlagen ein Doodle aufsetzen und uns einen 1-1,5h Termin ausmachen, bei dem wir Regeln festlegen, nach denen wir mal anfangen und die aber zu jeder Zeit wieder neu verhandelt werden können. Ich glaube das macht einfach mal Sinn, um zu wissen, wie wir loslegen wollen und Anhaltspunkte zu haben. Wenn ich 5 "Sonnenbrillen-Smiley" Reaktionen auf diesen Post bekomme, dann würde ich mal ein Doodle aufsetzen.

    Das sind meine Haltungen zum Thema, die ich hiermit auch zur Diskussion stelle.

    1. Ich finde die Anregung gut, Feedbackrunden einzubauen, damit wir alle gemeinsam lernen können
      1. zum System
      2. an die Person, die das Spiel vorbereitet und geführt hat (ich finde, da sollte die Person das auch ganz klar wollen)

    Natürlich sollte es optional sein, und zusätzlich ist diese Runde glaube ich auch gut dafür geeignet, sich mit Feedbacksystemen auseinander zu setzen.

    Ein gutes, das ich in letzter Zeit öfter gehabt habe nennt sich „Stars and Wishes“, allerdings ist das auf Kampagnenspiel ausgelegt. Vielleicht kennt jemand ein System, das besser geeignet ist für dieses Setup? In Schulzeiten habe ich das Sandwich-System gelernt, das für meinen Geschmack ein bisschen zu vereinfacht ist (ich bin anscheinend nicht der einzige), anscheinend ist „Roses and Thorns“ auch nur eine reduzierte Variante davon.