Beiträge von Smirg

    Da ich nicht gehört habe, dass das wer anderer macht, und um das Angebot aufzufüllen, habe ich jetzt mal für den 22. für das Nicht-(Standard-)Fantasy-Angebot einmal Vampire: the Requiem reingestellt. Einfach, weil mir auf die Schnelle nichts besseres einfällt (Raff Riders ist ja seit Freitag erstmal beendet), und ich schon Beispiel-Charaktere rumliegen habe.

    Ich rechne nicht damit, dass die Runde gebraucht wird (und die 2 Haupt-Vampire-Interessenten haben eine andere Runde), aber Angebot ist zumidnest mal da.

    Nachdem The Raff Riders jetzt zumindest als erste Saison (und unter diesem Namen) beendet wurde, könnte ich jetzt eine oder mehrere Kurzkampagnen (angedacht als etwa 1d6+6 Sessions) im gleichen Setting und mit dem gleichen System (bis auf leichte Überarbeitungen) machen. Weil bis zu einer eventuellen Saison 2 wird noch Zeit ins Land gehen.

    Diese würden sich wohl eher an eine zumindest großteils fixe Spielergruppe richten, weil es hier teils weniger um völlig unabhängige ein-Abend-Aufträge geht, sondern mehr um eine einzelne, zusammenhängende Geschichte.

    Bis die losgehen, wird es auch noch etwas dauern. Aber um überhaupt einmal zu wissen, was ich mir näher überlegen soll, möchte ich einmal in Erfahrung bringen, was die potenziellen Spieler so interessieren würde. Daher die Umfrage.


    Im Moment hätte ich folgende, noch eher grobe Ideen:

    • Urbi et Orbi: Als Mitglieder der Garde von Orbis Urbs ist es euer Job, disruptive Ereignisse in der Stadt zu untersuchen, und euch mit zuletzt aktiver werdenden Monstern der Umgebung herum zu schlagen. Das Raff-Riders-ähnlichste und generell Rollenspiel-typischste Setup.
    • Gymnasiumstraße 4ewa: Als Mitglieder einer Slum-Straßengang in einem der zerbombten Ruinen-Teile der EPR-Sonderwirtschaftszone Wien versucht ihr, irgendwie was zum Beißen auf den Tisch (wo wohl?) zu bekommen, und rivalisierende Gangs fern zu halten. Ohne Talente. Ohne Ausrüstung. Ohne Zukunft.
    • Von der Flotten Truppe: Wir drehen die Zeit einige Jahrzehnte zurück, zum Vernichtungsfeldzug gegen den Konzern Paragon Augments. Übernehmt das Kommando über eine Raum-Flotte einer der beteiligten Fraktionen (GACA, GPR, TerraTech oder Paragon) im Kampf um einen Rand-Sektor, stellt eure Flotte mit dem Schiffs-Baukasten zusammen, und leitet eine militärische Kampagne im Weltraum und eventuell am Boden.
    • Mr. & Mrs. Contract: Ihr arbeitet für einen Konzern. Er bezahlt euch sehr gut. Ihr löst seine Probleme. Aber nicht mit dem Lasergewehr. Mit dem Kontakt-Buch und einem dicken Spesenkonto. Aber selbst euer Spesenkonto ist nicht endlos. Und wenn es leer ist, bevor das Problem gelöst ist, dann arbeitet ihr bald nicht mehr für den Konzern, der sehr gut zahlt. Bezahlt Informanten, schreibt Aufträge für Fido-Söldner aus, oder organisiert ein Event für die richtigen, wichtigen Leute. Aber stellt sicher, dass sich eure Investitionen auch lohnen.


    Falls jemand eine ganz andere Idee hat, kann er die ebenfalls gerne darlegen. Vermutlich wird Platz für mehr als ein Szenario sein, bevor ich wirklich an eine Saison 2 gehe.

    Smirg Ich habe den Text und Co noch nicht geschrieben. Es würdde eine recht simple Geschichte mit einer Räuberbande in einem alten Gutshof mit einem kleinen Zusatz werden. Ich würde aber aufgrund der kürze nicht mehr auf etwas besonderes Rücksicht nehmen. Beispielcharaktere hätte ich aus dem Internet. Ich überlasse dir bei D&D gerne den Vortritt. Ich könnte dann falls sich niemand findet den nicht Fantasy-Slot übernehmen.

    Das Niederschreiben war an Sara gerichtet. Da ging es um ein gemeinsames Runden-Setup für mehrere SLs.


    Wie schon geschrieben: Mach du ruhig den 22. Dann muss ich mir nicht extra Zeit nehmen, Charaktere zu bauen. Zeit ist ohnehin immer knapp. ;)

    - EP: Verwendet so gut wie niemand, weil man die lt. RAW nur bekommt wenn man kämpft. Cleveres spielen / umgehen von Kämpfen wird dabei nicht belohnt.

    Man kann genauso gut für Nicht-Kampf-Encounter XP vergeben (2014er DMG p. 261), und ich kenn eigentlich niemanden, der das nicht macht.

    Wobei ich auch selten erlebt habe, dass XP wirklich ausgerechnet werden, und nicht nur eher Pi mal Daumen vergeben werden oder so.

    Und ja, Milestones scheinen in den letzten Jahren deutlich häufiger zu sein, weil das auch einfach besser zum Aufbau neuerer Abenteuer und Kampagnen passt als XP Rewards.

    Mir würde noch einfallen: Ein EP Token System als ~ Mittelweg. Man bekommt nach Abschluss eines Abenteuers ein EP Token, welches man dann für Level einlösen kann. Niedrigere Level kosten respektive weniger EP Token -> Man kann die Power Unterschiede ein wenig angleichen und neue Spieler kommen schneller dazu, auch höhere Stufen zu erreichen, während es nach oben hin abflacht.

    Das wäre auch bei XP Rewards so.

    Aber ja, man kann einfach fix eine gewisse Anzahl XP pro Runde/Abend vergeben. Nimmt man z.B. 300, levelt man nach 6 Abenden von 3 auf 4, nach weiteren 13 von 4 auf 5, dann nach nochmal 25 von 5 auf 6. Wäre bei dieser zufällig ausgewählten Summe also eine recht langsame Progression, und den meisten Spielern wohl zu langsam.

    Oder man rechnet das einfach um, indem man eben diese XP-Summe als "1" definiert, und dann die XP-Schwellen ebenfalls runter-dividiert. Wäre für Spieler vielleicht eifnacher, allerdings kann man dann nicht einfach ins PHB schauen,w ann man das nächste mal auflevelt.

    Oder man legt gleich seine eigene Progression fest.

    Smirg Wenn du am 22. die D&D Runde leiten willst lasse ich Dir gerne den Vortritt. Trage es einfach im Formular von Herbert um. :)

    Das hab ich nicht gesehen, dass du dich da gemeldet hast.

    Da wird schon wieder zweigleisig gefahren.: Ich hab nur die gepostete Liste von Tschaki gesehen. Aber das Formular von Herbert hab ich ignoriert, weil ich eh nicht reinkomme, ohne mich einzuloggen. Also hab ich gar nicht erst weiter geschaut (ich müsste dazu erstmal meinen uralten Account reaktivieren, und ich habe nicht wirklich Lust, das nur dafür zu machen).

    Also, wenn du das am 22. übernehmen willst, nur zu. Dann muss ich nicht extra Charaktere vorbereiten.

    Soll ich den Kalendertermin für dich anpassen? Und falls ja, mit welchem Text(und welchen Vor-Reservierungs-Einstellungen?

    Fenrir13Ice Hast du vielleicht Zeit, einmal deine Vorschläge zu Setting und Regeln kurz zusammenzuschreiben?

    Weil ich werde wohl am 22. mal eine D&D-Runde anbieten, da muss ich dann kommende Woche noch Charaktere dafür vor-bauen. Da wäre es praktisch, schon in etwa zu wissen, was andere planen. :)

    Ansonsten fange ich einmal mit nicht näher setting-platzierten Stufe-3-Leuten an. Die kann man ja später immer noch für einen Hero-Dispatch-Service rekrutieren.

    06. 06. kann ich nicht (da ist Zeltlager, also vermutlich generell verminderte SL-Präsenz). 22. 05. und 30. 05. kann ich eine belieibige der 3 Kategorien übernehmen.

    Wobei sowohl am 22. 05. als auch am 30. 05. die beiden großen Räume bereits gebucht sind. Ich trage da einmal Platzhalter ein, damit uns die restlichen Räume nicht auch noch weggeschnappt werden. Die Termine kann ich dann nach Bedarf editieren oder wieder löschen.

    EDIT: Mache ich nur für den 22., am 30. sind die beiden großen Räume bisher nur bis 18:15 belegt.

    Im Thread zur Vereinsabendplanung hat Tschaki ja hier gemeint, dass D&D5e als eines der Systeme in die Probe-Auswahl genommen werden soll.


    Damit sich hier, wie geplant, mehrere SLs sinnvoll abwechseln können, wäre es gut, wenn sich einmal ein paar potenzielle SLs melden, aber auch, wenn sie sich auf ein paar gemeinsame Nenner für das Angebot einigen können, damit Spieler dann ihre Charaktere leicht von einem zum anderen mitnehmen können, man einen gemeinsamen Fundus an vorgefertigten Charakteren erstellen kann etc.


    Ein paar Punkte, die mir diesbezüglich einfallen würden, und meine Präferenzen diesbezüglich:

    • 2014/5e vs. 2024/5.5e? Ich persönlich kenne und besitze nur ersteres, von Rudi (falls er mitmachen will) habe ich auch gehört, dass er noch 2014 verwendet. Markus (falls er mitmahcen möchte) scheint derzeit 2024 zu verwenden. Sara verwendet eine Mischung aus beidem. Um Neulinge nicht über Gebühr zu überfordern, würde ich so eine Mischung hier aber eher nicht verwenden (auch wenn es nicht allzu schwer sein dürfte), zumal jeder SL wohl etwas anders mischen würde. Und, für mich am wichtigsten: Soweit ich weiß, haben wir in der Bibliothek derzeit nur 2014.
    • Erlaubte Zusatzbücher? Ich bin ja ein Anhänger von "Corebooks/PHB only", um es für Bau und Regelkenntnis überschaubar und bei Bedarf leicht nachzuschlagen zu halten, vielleicht gemischt mit "Wenn du was von außerhalb verwendest, musst DU die Regeln kennen. Wo du nicht sicher bist, entscheidet für diesen Abend der SL." Auf jeden Fall würde ich aber auf in der Bibliothek vorhandene Zusatzbücher beschränken (keine Ahnung, welche das sind). Und oft sind Zusatzbücher auch einfach Power Creep, und wer sie nutzt hat klare Vorteile gegenüber PHB-only Spielern (weniger als bei 3.x, aber soll immer noch vorhanden sein - Silvery Barbs etc.).
    • Ability scores? Gewürfelt oder Point-buy? Gewürfelt ist "mehr D&D" (auch wenn es mittlerweile abgeschwächt und zudem die letzte verbliebene Bastion zufälligen Charakterbaus ist), aber Point-Buy sicher fairer. Also würde ich eher zu letzterem greifen. Das erspart Neulingen eventuellen Frust.
    • Kontinuität? Man kann hier entweder jede Runde als "Blank Slate" mit stets gleichen Bedingungen starten, also keine Charakterentwicklung (XP, Übertragung von Beute etc.) zulassen. Das würde viele Probleme (in Folge besprochen) ersparen, aber gleichzeitig ein anderes schaffen: Viele Vereinsspieler würden vermutlich nicht mitspielen wollen, um die Runden für Neulinge, an die sich das 5e-Angebot primär richten soll, aufzufüllen. Falls man ein paar Leute findet, die regelmäßig bereit wären, für den Fall des Falles vorbei zu kommen, auch wenn sie keinen Charakter entwickeln dürfen, wäre das toll, aber erfahrungsgemäß würde ich eher nicht damit rechnen. Vermutlich ist eine Kontinuitäts-Möglichkeit, mit allen entstehenden Problemen, also einfach notwendig, um das Angebot überhaupt aufstellen zu können...
    • Stufen-Problematik? Das große Problem, wenn Charaktere in D&D öfter, aber unabhängig voneinander, gespielt werden, ist, dass Stufen-Unterschiede ziemlich groß sind. Das kann man weitgehend kompensieren, indem man die Runden auf Roleplay oder zumindest wenige und nicht auf reines Metzeln reduzierte Kämpfe auslegt (bei Kämpfen sind die Unterschiede am deutlichsten; zumal Kämpfe in 5e ohnehin unverhältnismäßig viel Spieltisch-Zeit fressen dafür, dass vielleicht nicht jeder Mitspieler damit angesprochen wird), aber das müssen die beteiligten SLs auch wollen. Die Unterschiede sind in den niedrigsten Stufen am höchsten, und nehmen dann graduell ab. Andererseits sind hohe Stufen für Neulinge, die einen unbekannten Charakter vorgelegt bekommen, wegen der schieren Fähigkeitsfülle auch ungeeignet. Mein Kompromissvorschlag wäre, auf Stufe 3 zu starten, da sind die Probleme, sich zurecht zu finden, noch nicht zu exzessiv, aber schon genug Basis-Fähigkeiten und HP vorhanden, um nicht völlig nutzlos zu sein, oder beim ersten Gegenwind sofort zusammen zu klappen.
    • Setting? Charaktere zwischen mehreren SLs zu übertragen, die sich dann vielleicht immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen treffen, funktioniert glaubhafter, wenn sich die SLs auf grundlegende Setting-Gemeinsamkeiten einigen. Der Klassiker ist "Hub and Surroundings": Ein Treffpunkt, wo man auch Aufträge erhält, Einkäufe erledigt etc., und viel "Umland", wo einzelne SLs dann ihre Abenteuer unterbringen können, ohne sich dabei groß in die Quere zu kommen. Ein Beispiel wäre der "West Marches"-Stil, mit einer Stadt an der Grenze zu wenig erschlossener Wildnis. Sara hat auch einen extradimensionalen Hub vorgeschlagen, von dem aus man zu verschiedenen Welten springen kann, im Auftrag einer Organisation.
    • Magische Gegenstände und sonstige Belohnungen? Neben der Stufe können auch hier starke Charakter-Diskrepanzen entstehen. Ein Vorschlag von Sara war hier, wieder auf eine Organisation zu setzen, zu der die SCs alle gehören. Da können neue Leute teilweise auf einen Organisations-Fundus zurückgreifen, um Rückstände auszugleichen. Und vielleicht wandert ein Teil der spielmechanisch relevanten Beute auch in diesen gemeinsamen Fundus anstatt nur in die Hände der häufiger gespielten Charaktere. Persönlich, und unabhängig von der Beute-Problematik, habe ich auch außerhalb von D&D gute Erfahrungen mit so einem Konzept gemacht für eine epsiodenhafte Kampagne.
    • Hausregeln? Ein D&D5-Problem ist auch, dass die Grundregeln fast völlig auf einen durchschnittlichen 6-Encounter-Adventuring-Day ausgelegt sind, bevorzugt in einer Dungon-mäßigen Umgebung. Am stärksten sieht man das an der short-rest-vs-long-rest Klassendiskrepanz, aber auch an anderen Dingen wie den verfügbaren Zaubern und deren Funktion (entweder kampfbasiert oder "Poof - your problem instantly goes away, even if this infringes on other classes' capabilities"). Bei Neulings-Abenteuern, die an einem Abend abschließbar sein müssen, ist man aber von einem 6-Encounter-Day notwendigerweise weit entfernt, und praktisch jedes Abenteuer wird immer mit voller Ressourcenverfübbarkeit starten, ohne Notwendigkeit, sich die Ausgabe irgendwie einzuteilen. "Nova wins". Teilweise kann man solche Dinge kompensieren, indem man Hausregeln erlässt (z.B. Bedingungen für short oder long rests) oder als problematisch empfundene Zauber oder Klassenfähigkeiten verbannt. Aber erstens sollten sich die SLs hier auf etwas einigen, damit sich Spieler noch irgendwie auskennen können, und zweitens sollte man die Anzahl der Änderungen minimieren, aus dem selben Grund.


    Soweit meine ersten Gedanken zum Thema. Weitere sind erwünscht.

    Im Übrigen gehe ich davon aus, dass ich einer der Anbieter sein werde, einfach, weil sich sonst nicht genug finden, und ich oft Zeit habe. Es ist kein Geheimnis, dass ich D&D5, vor allem aus SL-Sicht, für meinen bevorzugten Stil nicht als passendes System empfinde. Aber ich biete es bei Bedarf an, einfach weil es so nachgefragt ist. Wobei ich nur die 2014er Corebooks hinreichend gut kenne.

    Fenrir13Ice hat ebenfalls gemeint, sie stünde als Spielleiterin für so etwas zur Verfügung.

    Von Thoran oder Pallando weiß ich zumindest, dass sie derzeit regelmäßig D&D5e im Verein anbieten. Ich weiß aber nicht, ob sie lieber bei ihren eigenen Kampagnen bleiben wollen, oder ob sie auch für solche Neulinge-Einzelabenteuer zur Verfügung stehen würden. Oder ob sie überhaupt noch Zeit dafür finden würden. Für soclhe Vereinsabend-Runden müsste man sich am besten schon einige Wochen vorher für einen Termin zur Verfügung stellen, und selbigen dann auch sehr verlässlich wahrnehmen können. Und das ist einfach nicht für jeden machbar.

    Mein Vorschlag für die nächsten 3 Vereinsabende (02.05., 22.05. und 30.05.)

    - Eine Runde DnD

    - Eine Runde Fantasy, Regelwerk: SL choice

    - Eine Runde "alles außer Fantasy", Regelwerk: SL choice

    alle drei Runden fangen umara 19:00 an, damit sich die Spieler spontan aufteilen können.


    02. 05. ist zu kurzfristig.

    Da sind schon 3 Runden ausgeschrieben (einmal Typ II, zweimal Typ III), und 2 davon fangen schon vor dem offiziellen Vereinsabend an (einmal 17:00, einmal 16:00), wären also für eventuelle Neuzugänge von der Con, die sich nicht genau informieren, also sowieso zu früh.

    Eventuell könnte ich für den Fall das D&D-Falls vorbeikommen, zumindest Spielraum 2 wäre derzeit noch verfügbar. Aber das kann ich noch nicht sicher sagen.


    Außerdem müsste man eventuell erst Charaktere vorbereiten etc., das braucht auch etwas Zeit.


    Am 22. ist noch nichts ausgeschrieben, da könnte man dafür einen Anfang machen.

    Da ich letztes Jahr fürs Spielefest einen Vortrag zum Thema "Ermittlungs-Abenteuer vorbereiten" zusammengestellt habe, könnte ich den bei Interesse auch einmal im Verein halten. Er konzentriert sich hauptsächlich auf die Vorbereitung des zu ergründenden Geheimnisses, enthält aber auch Hinweise zur Handhabung am Spieltisch.

    Der Vortrag ist auf etwa eine Stunde ausgelegt. Im Verein würde ich aber etwas mehr Zeit für eine anschließende Diskussion oder Frage-Antwort-Runde einrechnen, und hätte anderthalb Stunden veranschlagt. Ein kompletter Workshop wird es aber nicht.

    Ich würde den Vortrag bevorzugt vor einem Offenen Vereinsabend ansetzen, oder vielleicht vor einer Öffentlichen Vorstandssitzung. Eben dann, wenn man davon ausgehen kann, dass einige potenziell Interessierte sowieso kommen würden.

    Wer sich den Vortrag also gerne anhören würde, möge bitte abstimmen, welchen Wochentag er oder sie bevorzugen würde. Dann werde ich den nächsten passenden Termin suchen.

    Smirg darf ich dich bitten die unzähligen Seiten an Disskusion für den Vorstand zusammen zufassen und ein Konklusio daraus zu formulieren was ihr definiert und festgelegt habt für das weitere Vorgehen.


    So, ich hab jetzt den ganzen Thread noch einmal durchgeackert.

    Das Problem ist, je nachdem, wer gerade über was diskutiert, schaut das Ergebnis seeehr unterschiedlich aus.

    Und dann gibt es noch Leute, die hier gar nicht mitdiskutiert haben, die aber wieder völlig andere Meinungen vertreten. Z.B. habe ich gestern Abend mit tschaki , Fenrir13Ice und Kyesh diskutiert, die, durchaus berechtigterweise, gemeint habem, D&D5 müsse unbedingt dabei sein, um Neulinge anzusprechen, und wenn man relativ wenig Fokus auf Kampf in den Runden legt, sind Level-Unterschiede weit weniger dramatisch. Das stimmt grundsätzlich, ist aber trotzdem auch für die SLs extra anstrengend, das Abenteuer so zu gestalten, dass dann alle Spieler/Charaktere am Tisch etwas beitragen können (zumal das System abseits von Kampf und "ich löse Problem X sofort mit Zauber Y" nicht sehr viel bietet).

    Wenn man sich da bisherige Versuche meinerseits, ein Zwischenfazit zu ziehen, ansieht (z.B. hier oder hier), schauten die Meiungen hier aber ganz anders aus.


    Wenn man versucht, irgendwie einen gemeinsamen Nenner heraus zu kristallisieren, könnte der (nach meiner aktuellen Lesart) etwa wie folgt aussehen:

    • Wir wollen ein niederschwelliges Angebot für Neulinge (im Sinne von: relativ neu im Rollenspiel allgemein) bieten, das sich mehr nach deren Interessen als nach unseren richtet. Als SL wäre man hier eher wie am Con-Tisch Dienstleister.
      • Da die meisten Neulinge D&D5 wollen, wäre das hier dann notwendigerweise das System der Wahl, und es obliegt den SLs, das halbwegs spielbar zu machen, z.B. mit einem Fokus auf Rollenspiel oder Erforschung statt auf Kampf.
      • Hier sind fixe Termine super-wichtig, und nach Möglichkeit sollte schon länger im Vorfeld angekündigt werden, was hier genau an dem Tag angeboten wird.
      • Andere Mitspieler sind erwünscht, und vermutlich meist nötig (um genug Leute am Tisch sitzen zu haben), aber die müssen sich dann auch eher nach den Bedürfnissen hoffentlich anwesender Neulinge richten. Und sich z.B. etwas zurückhalten, statt mit ihren hochstufigeren Charakteren alles sofort im Alleingang zu erledigen.
      • Hier sollten sich die SLs im Vornherein am besten auch bezüglich Schauplatz, Szenarios etc. absprechen, damit für wiederkehrende Spieler zumindest eine grundlegende Konsistenz da ist, die es für sie interessant macht (auch wenn jeder Abend auch unabhängig von anderen funktionieren sollte).
      • Mögliche SLs: Sara und ich (wobei zumindest ich das etwas widerwillig als Dienstleistung sehen würde). Wie es mit anderen D&D5 SLs hier aussieht (z.B. Pallando oder Thoran ), ist noch nicht absehbar, weil sie (soweit ich weiß) noch nicht diesbezüglich mit diskutiert haben.
    • Wir wollen ein Angebot für "alte Hasen", egal ob Stammspieler des Vereins oder erstmalig da, die dann auch ihre Charaktere im Laufe der Zeit etwas weiter entwickeln wollen.
      • Hier sollte man ein System nehmen, das wesentlich weniger Hürden für solche offenen Runden mitbringt als D&D5. Favorit wäre wohl DSA 4.1. Damit wäre man weiter im Bereich Pseudo-Mittelalter-Fantasy (allgemein das zugkräftigste und vor allem mit minimalem "mag ich gar nicht"-Faktor versehendste Genre) aber hätte einen Fokus auf tiefe Immersion und Ssimulationismus statt dem "Bier & Brezel"-Stil der D&D5-Angebote.
      • Auch wenn es Sinn macht, hier ein "Haupt-System", und das im Bereich Fantasy, zu haben (einfach, damit Leute ihre Charaktere halbwegs verlässlich öfter spielen können), wäre hier auch Raum dafür, dass andere SLs ihre episodenhafteren Offenen Runden unterbringen (wo sie dann vermutlich der einzige SL sind).
      • Auch hier wären fixe Termine gut (vor allem für rollenspiel-erfahrene Neuzugänge), aber weniger essenziell als für die erste Zielgruppe, und vermutlich an den allgemeinen Vereinsabend-Terminen eher Priorität 2 hinter dem Neulings-D&D5. An den fixen Terminen sollte wiederum eher das Hauptsystem priorisiert werden als andere Offene Runden.
      • Auch abseits der Vereinsabende dürfen dann gerne Episoden dieser Runden angesetzt werden, die dann vom Inhalt her auch gerne etwas mehr an Stammspieler dieser Runde gerichtet sind als an Neuzugänge.
      • Im Optimalfall sollten Mitspieler an den offiziellen Vereinsabenden dazu bereit zu sein, im Rahmen der Priorisierung dann auch etwas anderes zu spielen, als das, wofür sie ursprünglich gekommen sind, falls das nötig ist, damit höher-priore Runden statt finden.
      • Mögliche SLS (einmal ausgehend von DSA 4.1): Herbert und Werner; eventuell Paracelsus für Geisterwacht oder Sunakami .
    • Wir wollen ein Angebot für Leute, die gerne etwas neues ausprobieren, sei es an Systemen oder an Spielstilen oder Charakterkonzepten im Rahmen eines One-Shots.
      • Hier sollte dann jeder SL entscheiden, was er anbieten möchte (System, Setting).
      • Hier sollten primär die Schatzkiste-Abende befüllt werden. Da hätten diese Runden dann auch Priorität gegenüber den oberen 2 Zielgruppen (an anderen Vereinsabenden hätten sie wohl niedrigste Priorität).
      • Eventuell könnte man das "Schatzkiste"-Label auch auf Abende außerhalb der nach außen kommunizierten, fixen Vereinsabende ausdehnen, falls sich herausstellt, dass genug Interesse besteht.
      • An SLs sollte es hier nicht mangeln.
    • Allem gemeinsam ist: Solange es an den offiziellen Vereinsabenden stattfindet, muss es immer zum spontanen Einsteigen auch von Neulingen geeignet sein. Hier ist dem längerfristigen Bestehen und Wachstum des Vereins Vorrang einzuräumen gegenüber individuellem Spiel-Geschmack.
      • Ob sich hinreichend Leute finden, die dazu bereit wären, ohne dass es so wenige sind, dass sie langfristig wieder ausbrennen, kann man wohl nur ausprobieren.

    Aber man muss kein Mitglied sein, um im Verein zu spielen. Dann zahlt man nur eine 3€ Tagesmitgliedschaft zusätzlich zum 3€ Abendbeitrag.

    Solange man nicht regelmäßig da ist, ist das aber immer noch die günstigere Variante.

    Ja, das ist mir auch aufgefallen. Das liegt aber auch gerne mal daran wie die Aufträge aussehen und wie wir als Spieler daran rangehen. Unsere Planungsphasen um Kämpfe, wenn, nach unseren Regeln zu spielen, sind doch recht lang. Dazu kommt dann eine i.d.r. sehr lange Kampfphase. Erfahrungsgemäß neigen Spieler generell dazu viel Überlegung in Kampfrunden zu stecken, und eher Schach als TTRPG zu spielen, das wird durch das System zumindest auch leicht begünstigt, weil es doch recht umfangreich ist.

    In einem anderen Eigenbau-System verwende ich einen (grob geschätzten) Timer für Spieleransagen. Wenn die Spieler dran kommen würden, haben sie etwa 10 Sekunden Zeit, dass einer sagt, was sein Charakter tun will (oder eine Frage zum Geschehen zu stellen - danach muss sein Charakter aber was tun oder die Runde aussetzen). Sonst kommt ein Gegner dran (oder die Runde endet, falls alle Gegner schon dran waren).

    Das funktioniert dort (Clichés and Critters) aber einfacher, weil die Reihenfolge in einer Runde voll dynamisch ist, und nur durch "Wer schreit, ist dran" und "wessen Charakter mehr Kampf-Übersicht hat, kann andere unterbrechen (falls er ein paar sekunden nach der Ansage des zu Unterbrechenden selber Laut gibt)" funktioniert. Bei Sphragis/Raff Riders wäre da eventuell mehr Druck, weil ja die Ansage-Reihenfolge fix ist (Fallback-Aktion bei Timeout wäre dann "Orientieren").

    Und ja, dann macht man oft suboptimale Aktionen oder sogar Fehler. Aber das betrifft die Gegner genauso.

    Im Grunde ist es für alle Beteiligten näher am Chaos einer Kampfsituation, aber es wird halt auch ein eher stressiges Spiel (was vielen Spielern weniger zusagt), und man kann auch nicht so schön als Gruppe taktieren (was auch viele mögen). Deshalb habe ich es für Raff Riders mal weggelassen (obwohl ich am Anfang darüber nachgedacht hatte).

    Aber es würde Kämpfe wohl ein Stück weit beschleunigen. Falls es mal Neben-Geschichten gibt, probiere ich es dort vielleicht einmal aus.

    Im nächsten Monat (gemeint: Mitte April bis Mitte Mai) könnte ich nur den 2. oder 16. Mai am Abend anbieten (beides Samstage).

    Es sind zwar an beiden Tagen nur mehr die kleineren Spielräume zur Verfügung, aber als SL + 4 Spieler geht sich das auch aus. Ich spiele praktisch immer nur reines "Theater of the mind", also ohne Kampfpläne, Miniaturen etc. Damit kommt man auch mit einem kleineren Tisch aus.