Beiträge von Smirg

    Fenrir13Ice Hast du vielleicht Zeit, einmal deine Vorschläge zu Setting und Regeln kurz zusammenzuschreiben?

    Weil ich werde wohl am 22. mal eine D&D-Runde anbieten, da muss ich dann kommende Woche noch Charaktere dafür vor-bauen. Da wäre es praktisch, schon in etwa zu wissen, was andere planen. :)

    Ansonsten fange ich einmal mit nicht näher setting-platzierten Stufe-3-Leuten an. Die kann man ja später immer noch für einen Hero-Dispatch-Service rekrutieren.

    06. 06. kann ich nicht (da ist Zeltlager, also vermutlich generell verminderte SL-Präsenz). 22. 05. und 30. 05. kann ich eine belieibige der 3 Kategorien übernehmen.

    Wobei sowohl am 22. 05. als auch am 30. 05. die beiden großen Räume bereits gebucht sind. Ich trage da einmal Platzhalter ein, damit uns die restlichen Räume nicht auch noch weggeschnappt werden. Die Termine kann ich dann nach Bedarf editieren oder wieder löschen.

    EDIT: Mache ich nur für den 22., am 30. sind die beiden großen Räume bisher nur bis 18:15 belegt.

    Im Thread zur Vereinsabendplanung hat Tschaki ja hier gemeint, dass D&D5e als eines der Systeme in die Probe-Auswahl genommen werden soll.


    Damit sich hier, wie geplant, mehrere SLs sinnvoll abwechseln können, wäre es gut, wenn sich einmal ein paar potenzielle SLs melden, aber auch, wenn sie sich auf ein paar gemeinsame Nenner für das Angebot einigen können, damit Spieler dann ihre Charaktere leicht von einem zum anderen mitnehmen können, man einen gemeinsamen Fundus an vorgefertigten Charakteren erstellen kann etc.


    Ein paar Punkte, die mir diesbezüglich einfallen würden, und meine Präferenzen diesbezüglich:

    • 2014/5e vs. 2024/5.5e? Ich persönlich kenne und besitze nur ersteres, von Rudi (falls er mitmachen will) habe ich auch gehört, dass er noch 2014 verwendet. Markus (falls er mitmahcen möchte) scheint derzeit 2024 zu verwenden. Sara verwendet eine Mischung aus beidem. Um Neulinge nicht über Gebühr zu überfordern, würde ich so eine Mischung hier aber eher nicht verwenden (auch wenn es nicht allzu schwer sein dürfte), zumal jeder SL wohl etwas anders mischen würde. Und, für mich am wichtigsten: Soweit ich weiß, haben wir in der Bibliothek derzeit nur 2014.
    • Erlaubte Zusatzbücher? Ich bin ja ein Anhänger von "Corebooks/PHB only", um es für Bau und Regelkenntnis überschaubar und bei Bedarf leicht nachzuschlagen zu halten, vielleicht gemischt mit "Wenn du was von außerhalb verwendest, musst DU die Regeln kennen. Wo du nicht sicher bist, entscheidet für diesen Abend der SL." Auf jeden Fall würde ich aber auf in der Bibliothek vorhandene Zusatzbücher beschränken (keine Ahnung, welche das sind). Und oft sind Zusatzbücher auch einfach Power Creep, und wer sie nutzt hat klare Vorteile gegenüber PHB-only Spielern (weniger als bei 3.x, aber soll immer noch vorhanden sein - Silvery Barbs etc.).
    • Ability scores? Gewürfelt oder Point-buy? Gewürfelt ist "mehr D&D" (auch wenn es mittlerweile abgeschwächt und zudem die letzte verbliebene Bastion zufälligen Charakterbaus ist), aber Point-Buy sicher fairer. Also würde ich eher zu letzterem greifen. Das erspart Neulingen eventuellen Frust.
    • Kontinuität? Man kann hier entweder jede Runde als "Blank Slate" mit stets gleichen Bedingungen starten, also keine Charakterentwicklung (XP, Übertragung von Beute etc.) zulassen. Das würde viele Probleme (in Folge besprochen) ersparen, aber gleichzeitig ein anderes schaffen: Viele Vereinsspieler würden vermutlich nicht mitspielen wollen, um die Runden für Neulinge, an die sich das 5e-Angebot primär richten soll, aufzufüllen. Falls man ein paar Leute findet, die regelmäßig bereit wären, für den Fall des Falles vorbei zu kommen, auch wenn sie keinen Charakter entwickeln dürfen, wäre das toll, aber erfahrungsgemäß würde ich eher nicht damit rechnen. Vermutlich ist eine Kontinuitäts-Möglichkeit, mit allen entstehenden Problemen, also einfach notwendig, um das Angebot überhaupt aufstellen zu können...
    • Stufen-Problematik? Das große Problem, wenn Charaktere in D&D öfter, aber unabhängig voneinander, gespielt werden, ist, dass Stufen-Unterschiede ziemlich groß sind. Das kann man weitgehend kompensieren, indem man die Runden auf Roleplay oder zumindest wenige und nicht auf reines Metzeln reduzierte Kämpfe auslegt (bei Kämpfen sind die Unterschiede am deutlichsten; zumal Kämpfe in 5e ohnehin unverhältnismäßig viel Spieltisch-Zeit fressen dafür, dass vielleicht nicht jeder Mitspieler damit angesprochen wird), aber das müssen die beteiligten SLs auch wollen. Die Unterschiede sind in den niedrigsten Stufen am höchsten, und nehmen dann graduell ab. Andererseits sind hohe Stufen für Neulinge, die einen unbekannten Charakter vorgelegt bekommen, wegen der schieren Fähigkeitsfülle auch ungeeignet. Mein Kompromissvorschlag wäre, auf Stufe 3 zu starten, da sind die Probleme, sich zurecht zu finden, noch nicht zu exzessiv, aber schon genug Basis-Fähigkeiten und HP vorhanden, um nicht völlig nutzlos zu sein, oder beim ersten Gegenwind sofort zusammen zu klappen.
    • Setting? Charaktere zwischen mehreren SLs zu übertragen, die sich dann vielleicht immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen treffen, funktioniert glaubhafter, wenn sich die SLs auf grundlegende Setting-Gemeinsamkeiten einigen. Der Klassiker ist "Hub and Surroundings": Ein Treffpunkt, wo man auch Aufträge erhält, Einkäufe erledigt etc., und viel "Umland", wo einzelne SLs dann ihre Abenteuer unterbringen können, ohne sich dabei groß in die Quere zu kommen. Ein Beispiel wäre der "West Marches"-Stil, mit einer Stadt an der Grenze zu wenig erschlossener Wildnis. Sara hat auch einen extradimensionalen Hub vorgeschlagen, von dem aus man zu verschiedenen Welten springen kann, im Auftrag einer Organisation.
    • Magische Gegenstände und sonstige Belohnungen? Neben der Stufe können auch hier starke Charakter-Diskrepanzen entstehen. Ein Vorschlag von Sara war hier, wieder auf eine Organisation zu setzen, zu der die SCs alle gehören. Da können neue Leute teilweise auf einen Organisations-Fundus zurückgreifen, um Rückstände auszugleichen. Und vielleicht wandert ein Teil der spielmechanisch relevanten Beute auch in diesen gemeinsamen Fundus anstatt nur in die Hände der häufiger gespielten Charaktere. Persönlich, und unabhängig von der Beute-Problematik, habe ich auch außerhalb von D&D gute Erfahrungen mit so einem Konzept gemacht für eine epsiodenhafte Kampagne.
    • Hausregeln? Ein D&D5-Problem ist auch, dass die Grundregeln fast völlig auf einen durchschnittlichen 6-Encounter-Adventuring-Day ausgelegt sind, bevorzugt in einer Dungon-mäßigen Umgebung. Am stärksten sieht man das an der short-rest-vs-long-rest Klassendiskrepanz, aber auch an anderen Dingen wie den verfügbaren Zaubern und deren Funktion (entweder kampfbasiert oder "Poof - your problem instantly goes away, even if this infringes on other classes' capabilities"). Bei Neulings-Abenteuern, die an einem Abend abschließbar sein müssen, ist man aber von einem 6-Encounter-Day notwendigerweise weit entfernt, und praktisch jedes Abenteuer wird immer mit voller Ressourcenverfübbarkeit starten, ohne Notwendigkeit, sich die Ausgabe irgendwie einzuteilen. "Nova wins". Teilweise kann man solche Dinge kompensieren, indem man Hausregeln erlässt (z.B. Bedingungen für short oder long rests) oder als problematisch empfundene Zauber oder Klassenfähigkeiten verbannt. Aber erstens sollten sich die SLs hier auf etwas einigen, damit sich Spieler noch irgendwie auskennen können, und zweitens sollte man die Anzahl der Änderungen minimieren, aus dem selben Grund.


    Soweit meine ersten Gedanken zum Thema. Weitere sind erwünscht.

    Im Übrigen gehe ich davon aus, dass ich einer der Anbieter sein werde, einfach, weil sich sonst nicht genug finden, und ich oft Zeit habe. Es ist kein Geheimnis, dass ich D&D5, vor allem aus SL-Sicht, für meinen bevorzugten Stil nicht als passendes System empfinde. Aber ich biete es bei Bedarf an, einfach weil es so nachgefragt ist. Wobei ich nur die 2014er Corebooks hinreichend gut kenne.

    Fenrir13Ice hat ebenfalls gemeint, sie stünde als Spielleiterin für so etwas zur Verfügung.

    Von Thoran oder Pallando weiß ich zumindest, dass sie derzeit regelmäßig D&D5e im Verein anbieten. Ich weiß aber nicht, ob sie lieber bei ihren eigenen Kampagnen bleiben wollen, oder ob sie auch für solche Neulinge-Einzelabenteuer zur Verfügung stehen würden. Oder ob sie überhaupt noch Zeit dafür finden würden. Für soclhe Vereinsabend-Runden müsste man sich am besten schon einige Wochen vorher für einen Termin zur Verfügung stellen, und selbigen dann auch sehr verlässlich wahrnehmen können. Und das ist einfach nicht für jeden machbar.

    Mein Vorschlag für die nächsten 3 Vereinsabende (02.05., 22.05. und 30.05.)

    - Eine Runde DnD

    - Eine Runde Fantasy, Regelwerk: SL choice

    - Eine Runde "alles außer Fantasy", Regelwerk: SL choice

    alle drei Runden fangen umara 19:00 an, damit sich die Spieler spontan aufteilen können.


    02. 05. ist zu kurzfristig.

    Da sind schon 3 Runden ausgeschrieben (einmal Typ II, zweimal Typ III), und 2 davon fangen schon vor dem offiziellen Vereinsabend an (einmal 17:00, einmal 16:00), wären also für eventuelle Neuzugänge von der Con, die sich nicht genau informieren, also sowieso zu früh.

    Eventuell könnte ich für den Fall das D&D-Falls vorbeikommen, zumindest Spielraum 2 wäre derzeit noch verfügbar. Aber das kann ich noch nicht sicher sagen.


    Außerdem müsste man eventuell erst Charaktere vorbereiten etc., das braucht auch etwas Zeit.


    Am 22. ist noch nichts ausgeschrieben, da könnte man dafür einen Anfang machen.

    Da ich letztes Jahr fürs Spielefest einen Vortrag zum Thema "Ermittlungs-Abenteuer vorbereiten" zusammengestellt habe, könnte ich den bei Interesse auch einmal im Verein halten. Er konzentriert sich hauptsächlich auf die Vorbereitung des zu ergründenden Geheimnisses, enthält aber auch Hinweise zur Handhabung am Spieltisch.

    Der Vortrag ist auf etwa eine Stunde ausgelegt. Im Verein würde ich aber etwas mehr Zeit für eine anschließende Diskussion oder Frage-Antwort-Runde einrechnen, und hätte anderthalb Stunden veranschlagt. Ein kompletter Workshop wird es aber nicht.

    Ich würde den Vortrag bevorzugt vor einem Offenen Vereinsabend ansetzen, oder vielleicht vor einer Öffentlichen Vorstandssitzung. Eben dann, wenn man davon ausgehen kann, dass einige potenziell Interessierte sowieso kommen würden.

    Wer sich den Vortrag also gerne anhören würde, möge bitte abstimmen, welchen Wochentag er oder sie bevorzugen würde. Dann werde ich den nächsten passenden Termin suchen.

    Smirg darf ich dich bitten die unzähligen Seiten an Disskusion für den Vorstand zusammen zufassen und ein Konklusio daraus zu formulieren was ihr definiert und festgelegt habt für das weitere Vorgehen.


    So, ich hab jetzt den ganzen Thread noch einmal durchgeackert.

    Das Problem ist, je nachdem, wer gerade über was diskutiert, schaut das Ergebnis seeehr unterschiedlich aus.

    Und dann gibt es noch Leute, die hier gar nicht mitdiskutiert haben, die aber wieder völlig andere Meinungen vertreten. Z.B. habe ich gestern Abend mit tschaki , Fenrir13Ice und Kyesh diskutiert, die, durchaus berechtigterweise, gemeint habem, D&D5 müsse unbedingt dabei sein, um Neulinge anzusprechen, und wenn man relativ wenig Fokus auf Kampf in den Runden legt, sind Level-Unterschiede weit weniger dramatisch. Das stimmt grundsätzlich, ist aber trotzdem auch für die SLs extra anstrengend, das Abenteuer so zu gestalten, dass dann alle Spieler/Charaktere am Tisch etwas beitragen können (zumal das System abseits von Kampf und "ich löse Problem X sofort mit Zauber Y" nicht sehr viel bietet).

    Wenn man sich da bisherige Versuche meinerseits, ein Zwischenfazit zu ziehen, ansieht (z.B. hier oder hier), schauten die Meiungen hier aber ganz anders aus.


    Wenn man versucht, irgendwie einen gemeinsamen Nenner heraus zu kristallisieren, könnte der (nach meiner aktuellen Lesart) etwa wie folgt aussehen:

    • Wir wollen ein niederschwelliges Angebot für Neulinge (im Sinne von: relativ neu im Rollenspiel allgemein) bieten, das sich mehr nach deren Interessen als nach unseren richtet. Als SL wäre man hier eher wie am Con-Tisch Dienstleister.
      • Da die meisten Neulinge D&D5 wollen, wäre das hier dann notwendigerweise das System der Wahl, und es obliegt den SLs, das halbwegs spielbar zu machen, z.B. mit einem Fokus auf Rollenspiel oder Erforschung statt auf Kampf.
      • Hier sind fixe Termine super-wichtig, und nach Möglichkeit sollte schon länger im Vorfeld angekündigt werden, was hier genau an dem Tag angeboten wird.
      • Andere Mitspieler sind erwünscht, und vermutlich meist nötig (um genug Leute am Tisch sitzen zu haben), aber die müssen sich dann auch eher nach den Bedürfnissen hoffentlich anwesender Neulinge richten. Und sich z.B. etwas zurückhalten, statt mit ihren hochstufigeren Charakteren alles sofort im Alleingang zu erledigen.
      • Hier sollten sich die SLs im Vornherein am besten auch bezüglich Schauplatz, Szenarios etc. absprechen, damit für wiederkehrende Spieler zumindest eine grundlegende Konsistenz da ist, die es für sie interessant macht (auch wenn jeder Abend auch unabhängig von anderen funktionieren sollte).
      • Mögliche SLs: Sara und ich (wobei zumindest ich das etwas widerwillig als Dienstleistung sehen würde). Wie es mit anderen D&D5 SLs hier aussieht (z.B. Pallando oder Thoran ), ist noch nicht absehbar, weil sie (soweit ich weiß) noch nicht diesbezüglich mit diskutiert haben.
    • Wir wollen ein Angebot für "alte Hasen", egal ob Stammspieler des Vereins oder erstmalig da, die dann auch ihre Charaktere im Laufe der Zeit etwas weiter entwickeln wollen.
      • Hier sollte man ein System nehmen, das wesentlich weniger Hürden für solche offenen Runden mitbringt als D&D5. Favorit wäre wohl DSA 4.1. Damit wäre man weiter im Bereich Pseudo-Mittelalter-Fantasy (allgemein das zugkräftigste und vor allem mit minimalem "mag ich gar nicht"-Faktor versehendste Genre) aber hätte einen Fokus auf tiefe Immersion und Ssimulationismus statt dem "Bier & Brezel"-Stil der D&D5-Angebote.
      • Auch wenn es Sinn macht, hier ein "Haupt-System", und das im Bereich Fantasy, zu haben (einfach, damit Leute ihre Charaktere halbwegs verlässlich öfter spielen können), wäre hier auch Raum dafür, dass andere SLs ihre episodenhafteren Offenen Runden unterbringen (wo sie dann vermutlich der einzige SL sind).
      • Auch hier wären fixe Termine gut (vor allem für rollenspiel-erfahrene Neuzugänge), aber weniger essenziell als für die erste Zielgruppe, und vermutlich an den allgemeinen Vereinsabend-Terminen eher Priorität 2 hinter dem Neulings-D&D5. An den fixen Terminen sollte wiederum eher das Hauptsystem priorisiert werden als andere Offene Runden.
      • Auch abseits der Vereinsabende dürfen dann gerne Episoden dieser Runden angesetzt werden, die dann vom Inhalt her auch gerne etwas mehr an Stammspieler dieser Runde gerichtet sind als an Neuzugänge.
      • Im Optimalfall sollten Mitspieler an den offiziellen Vereinsabenden dazu bereit zu sein, im Rahmen der Priorisierung dann auch etwas anderes zu spielen, als das, wofür sie ursprünglich gekommen sind, falls das nötig ist, damit höher-priore Runden statt finden.
      • Mögliche SLS (einmal ausgehend von DSA 4.1): Herbert und Werner; eventuell Paracelsus für Geisterwacht oder Sunakami .
    • Wir wollen ein Angebot für Leute, die gerne etwas neues ausprobieren, sei es an Systemen oder an Spielstilen oder Charakterkonzepten im Rahmen eines One-Shots.
      • Hier sollte dann jeder SL entscheiden, was er anbieten möchte (System, Setting).
      • Hier sollten primär die Schatzkiste-Abende befüllt werden. Da hätten diese Runden dann auch Priorität gegenüber den oberen 2 Zielgruppen (an anderen Vereinsabenden hätten sie wohl niedrigste Priorität).
      • Eventuell könnte man das "Schatzkiste"-Label auch auf Abende außerhalb der nach außen kommunizierten, fixen Vereinsabende ausdehnen, falls sich herausstellt, dass genug Interesse besteht.
      • An SLs sollte es hier nicht mangeln.
    • Allem gemeinsam ist: Solange es an den offiziellen Vereinsabenden stattfindet, muss es immer zum spontanen Einsteigen auch von Neulingen geeignet sein. Hier ist dem längerfristigen Bestehen und Wachstum des Vereins Vorrang einzuräumen gegenüber individuellem Spiel-Geschmack.
      • Ob sich hinreichend Leute finden, die dazu bereit wären, ohne dass es so wenige sind, dass sie langfristig wieder ausbrennen, kann man wohl nur ausprobieren.

    Aber man muss kein Mitglied sein, um im Verein zu spielen. Dann zahlt man nur eine 3€ Tagesmitgliedschaft zusätzlich zum 3€ Abendbeitrag.

    Solange man nicht regelmäßig da ist, ist das aber immer noch die günstigere Variante.

    Ja, das ist mir auch aufgefallen. Das liegt aber auch gerne mal daran wie die Aufträge aussehen und wie wir als Spieler daran rangehen. Unsere Planungsphasen um Kämpfe, wenn, nach unseren Regeln zu spielen, sind doch recht lang. Dazu kommt dann eine i.d.r. sehr lange Kampfphase. Erfahrungsgemäß neigen Spieler generell dazu viel Überlegung in Kampfrunden zu stecken, und eher Schach als TTRPG zu spielen, das wird durch das System zumindest auch leicht begünstigt, weil es doch recht umfangreich ist.

    In einem anderen Eigenbau-System verwende ich einen (grob geschätzten) Timer für Spieleransagen. Wenn die Spieler dran kommen würden, haben sie etwa 10 Sekunden Zeit, dass einer sagt, was sein Charakter tun will (oder eine Frage zum Geschehen zu stellen - danach muss sein Charakter aber was tun oder die Runde aussetzen). Sonst kommt ein Gegner dran (oder die Runde endet, falls alle Gegner schon dran waren).

    Das funktioniert dort (Clichés and Critters) aber einfacher, weil die Reihenfolge in einer Runde voll dynamisch ist, und nur durch "Wer schreit, ist dran" und "wessen Charakter mehr Kampf-Übersicht hat, kann andere unterbrechen (falls er ein paar sekunden nach der Ansage des zu Unterbrechenden selber Laut gibt)" funktioniert. Bei Sphragis/Raff Riders wäre da eventuell mehr Druck, weil ja die Ansage-Reihenfolge fix ist (Fallback-Aktion bei Timeout wäre dann "Orientieren").

    Und ja, dann macht man oft suboptimale Aktionen oder sogar Fehler. Aber das betrifft die Gegner genauso.

    Im Grunde ist es für alle Beteiligten näher am Chaos einer Kampfsituation, aber es wird halt auch ein eher stressiges Spiel (was vielen Spielern weniger zusagt), und man kann auch nicht so schön als Gruppe taktieren (was auch viele mögen). Deshalb habe ich es für Raff Riders mal weggelassen (obwohl ich am Anfang darüber nachgedacht hatte).

    Aber es würde Kämpfe wohl ein Stück weit beschleunigen. Falls es mal Neben-Geschichten gibt, probiere ich es dort vielleicht einmal aus.

    Im nächsten Monat (gemeint: Mitte April bis Mitte Mai) könnte ich nur den 2. oder 16. Mai am Abend anbieten (beides Samstage).

    Es sind zwar an beiden Tagen nur mehr die kleineren Spielräume zur Verfügung, aber als SL + 4 Spieler geht sich das auch aus. Ich spiele praktisch immer nur reines "Theater of the mind", also ohne Kampfpläne, Miniaturen etc. Damit kommt man auch mit einem kleineren Tisch aus.

    Zusätzlich dazu hätte ich auch gleich eine Frage. Mein Character ist soll ja ein Drohnenmeister werden und ich wollte wissen ob es ein Implantat geben könnte mit dem die Drohnen direkt gedanklich gesteuert werden können. Im Stärken Dokument hatte ich nur ein Hacker-Implantat gefunden mit dem man in den Cyberspace rein kann.

    Das kannst du automatisch über VR-Verbindung. Ein billiges VR-Helm hat jeder Charakter automatisch, aber mit der hat man eher schlechte Würfe (1 Nachteil). Ich bin auch davon ausgegangen, dass du letztes Mal so die Drohnen gesteuert hast, das ist die Standard-Vorgehensweise.

    Mit einem teureren VR-Helm oder - für Fidos praktischer - einem implantierten Komm-Link (letzteres kostet einen 1000er in der Grundversion) hat man dann unmodifizierte Würfe.

    Mit einem Stufe-2 implantierten Komm-Link hat man dann 1 Vorteil auf alle Cyberspace-Würfe, und das inkludiert Drohnen-Steuerung (sollte ich vielleicht noch explizit aufschreiben). Das kostet 8000, oder 16000 oder 32000 in den Hoch-Qualitäts-Versionen mit Würfel-Wiederholungen (das ist eine allgemeine Regel für hohe Qualität).

    Nachdem ich ja überlege, die Runde zumindest einmal vorübergehend zu beenden, aber scheinbar doch Interesse an einer Weiterführung bestehen könnte (wenn auch voraussichtlich in etwas reduzierter Frequenz), wollte ich einmal nach Meinungen diesbezüglich fragen.


    Es gab mehrere Gründe dafür, die Runde vorerst abschließen zu wollen:

    • Es hat sich für eine Weile in eine de-facto geschlossene Runde geändert gehabt (was sich an den letzten zwei Abenden aber wieder geändert hat). Ich möchte aber möglichst offene Runden anbieten, die auch als solche funktionieren.
    • Es wird langsam schwierig, sich noch interessante Aufträge zu überlegen, die nicht zu sehr Wiederholung von schon dagewesenen Szenarien sind.
    • Ich wollte Zeit frei machen, um andere Runden zu leiten. Im Moment wird wieder öfter D&D5 nachgefragt, und die Diskussion über neue Vereinsabend-Runden läuft ja auch wieder (wo ich weiß, dass einigen potenziellen Teilnehmern das SciFi-Szenario weniger liegt).
    • Hin und wieder wechsle ich ganz gerne ab, was ich leite. Mittlerweile 35 Episoden war da schon sehr lang.
    • Die Hauptstory kommt gerade an einen Punkt, wo sie nicht nur einen Abschluss findet, sondern sich möglicherweise eine relevante Änderung für zukünftige Abenteuer im Neonis-System ergeben könnten. Was ein guter Zeitpunkt für ein "Saison-Finale" mit anschließender Pause wäre.
    • Und zuletzt: Runden mit einem Kampf tendieren doch dazu, sich recht spät in den Abend hinein zu ziehen, vor allem bei 5 Mitspielern. Das ist mir in letzter Zeit generell oft etwas zu lang geworden. Es ist aber nun mal kein System für wirklich schnelle Kämpfe, vor allem bei einer größeren Anzahl Beteiligter.


    Aber falls sich mehrere Leute für eine Fortsetzung aussprechen, wäre das schon möglich.

    (Eine andere Idee von mir war, einmal bis zu einer eventuellen Saison 2 zwischendurch 3 Optionen für eine Nebengeschichte im gleichen fiktiven Universum anzubieten. Das wären wohl Kurzkampagnen über etwa 1d6+6 Abende.)

    Ich habe ein bischen Myranor gespielt (die DSA 4.05-Variante), und mir sagt das Setting merklich mehr zu als Aventurien (da bin ich aber eher die Ausnahme - ich mag halt lieber grob als genau ausgearbeitete Welten).


    Auch als D&D5-Skeptiker würde es mich mal interessieren. Wobei, irgendwie interessiert mich schon, was Uhrwerk draus gemacht hat.


    Am 01. Mai wollte ich auf die Vereinswanderung mitgehen, der Rest der Termine ist noch nicht verplant (wobei Samstag bei mir allgemein besser ist als Sonntag).

    Man könnte mit den Vereinsabenden also auch stärker andere Gruppen ansprechen versuchen: Forever DMs, die einmal Spieler sein wollen, erfahrene Rollenspieler:innen, die einmal ein neues System ausprobieren oder andere Nerds kennen lernen wollen oder deren reguläre Runde gerade ausgefallen ist, Leute die Abenteuer playtesten wollen usw

    Ich wüßte nur spontan nicht, wie man solche Leute gut erreicht.

    Interessierte Anfänger suchen ja oft von sich aus nach Infos.

    Die bereits etablierten Spieler vermutlich weniger. Das sind vielleicht eher die Leute, die sich, wenn sie drauf stoßen, dann denken "Ach ja, das könnte mal interessant sein." Aber dazu müssen sie halt erstmal drauf gestoßen werden. (Am besten erwischt man hier noch Leute, denen ihre alten Privatrunden abhanden gekommen sind, und die gerne weiter spielen würden.)

    Wäre zumindest mal mein vager Eindruck von Cons, wo man zumindest einen Teil dieser Leute vorfindet. Da höre ich dann öfter mal Sachen wie: "Ich hab eh schon seit X Jahren Flyer von Euch, und mehrfach auf Cons mitgespielt, irgendwann muss ich wirklich mal vorbeikommen." Was dann halt meistens trotzdem nicht passiert, weil immer so viel anderes ansteht. :P

    Aber vielleicht kann man hier mal mit dem PR-Team reden. Vielleicht hat da wer eine Idee.


    Und ja, das ParaDice (ich nehme an, die meinst du) fahren da recht erfolgreich ihre Schiene, die, soweit ich das mitbekommen habe, halt stärker auf "rundum-sorglos-Pakete" für die Spieler ausgelegt ist. Was sich die Leute dann auch was kosten lassen.

    Aber da muss man dann auch als SL wohl etwas anders an die Sache heran gehen, und ist weniger ein weiterer Spieler am Tisch, als mehr ein Dienstleister. Was zumindest mein Ding nicht wäre. (Also bei den bezahlten Runden auf jeden Fall - ich wusste nicht, dass ParaDice auch offene, unbezahlte Runden hat. Hab da aber auch nie ernsthaft geschaut, ich bin mit dem Siegel ausgelastet genug.)

    Die ParaDice-Rollenspiel-Leute haben auch einen Vorteil uns gegenüber, was sie mal auf einer Con angemerkt haben: Bei denen übernimmt der Brettspiel-Teil des Vereins die ganzen organisatorischen Sachen, und die können sich damit wirklich voll auf ihre Runden konzentrieren.

    (Und ihre SLs, die ich von Cons kenne, sprechen wohl auch rein als Person leichter Neulinge, insbesondere jüngere, an. Bei uns kommen doch einige sehr "nerdig" daher, was vielleicht auch nicht immer so toll ankommt. Aber das könnte natürlich ein Argument sein, auf eine andere Zielgruppe zu fokussieren. Auf Dauer werden wir aber auch neue, jüngere Mitglieder benötigen.)

    Ich könnte auch einmal wieder D&D5 One-Shots anbieten, wenn ich einmal wieder eine Woche finde, in der ich nicht bereits 3 Runden leite (wohl erst im Mai).

    Bei mir wäre es bevorzugt Freitag Abend, Samstag Abend geht auch manchmal. Sonntag fast nie.

    Ich bin 44, leite seit etwas über 25 Jahren, und bin vom Stil her (in den meisten Runden) eher auf "die Spieler müssen nachdenken/diskutieren" aus, als dass ich auf Charakterwerte und Regeln fixiert wäre. Was auch den Kampf betrifft (von denen es bei mir meist weniger gibt als in D&D typisch wäre): Da ist bei mir eine vernünftige Herangehensweise bei mir meist mehr wert als starke Charakterwerte. Oder oft am besten: gleich vermeiden.


    Es gibt noch ein paar stärker auf D&D5 geeichte SLs auch im Verein. Also einmal im Monat wird sich vermutlich einer davon für eine Runde finden lassen, falls ihr euch nicht daran stört, dass die Spielleiter wechseln.