Nach meiner Erfahrung hängt es ganz stark davon ab, was die Spieler:innen wissen müssen, um das Abenteuer zu meistern, und was ihnen als erste Szene präsentiert wird. Dazu zählt auch, was in der Session Zero festgehalten und besprochen wurde, falls es die gab.
Gerade bei One Shots ist es gut, kurz die Welt abzuholen, wobei ich da auf viel bekanntes setze. Als Beispiel mein Anfänger Abenteuer, das in Fantasy Karibik Setting spielt, in dem die Charaktere Teil der örtlichen Polizeikräfte sind: die Info ist dann, auf welchem Pier sie starten und wer dort auf sie wartet. Also nix beim Auftraggeber quatschen oder so.
Bei meiner Vampire mini Kampagne war es das Gegenteil. Da gab es ein langes Intro, direkt im Elysium, damit die jungen Kainiten wirklich die Regeln der Camarilla, Maskerade und Co verstehen.
Die Kampagne, die ich am Samstag gestartet habe, als drittes Beispiel, hatte einen eigenen Session Zero part zur Welt und wie die Charaktere rein passen. Da war aber eine ganz eigene Welt (Kaldheim von Magic the Gathering) als Grundlage. Danach war der Prolog 10 Zeilen intro, der kickoff der Handlung dann ein längerer Input. Der hat dann auch NPCs die miteinander sprechen beinhaltet, Dinge die man als Gast einer Taverne mitbekommt, bevor man in die open world startet.
Also zusammenfassend: es kommt immer auf die Runde an, wie weit die Tropes und Welt kennen. Je komplexer oder nischiger, desto mehr Intro macht Sinn 🤔