Beiträge von fodazd

    Was ich nicht verstehe, wenn es so gut funktioniert hat, warum habt ihr dann aufgehört? Ich wüßte nicht, dass irgendwem verboten worden wäre das alte Prinzip Diversitätsabend fortzuführen, oder? Eure Gruppe hätte sich weiterhin ihre Termine ausmachen und das ganze dann als offene Runde unter dem Titel Spontanrunde oder Rollenspieltreffen, ... mit kurzer Erklärung eintragen können.


    Stimmt, ich hätte theoretisch weiterhin entsprechende Termine festlegen können nachdem ich die Leute gefragt habe wann sie Zeit haben, aber nachdem Herbert auf die fixen Termine bestanden hat habe mir gedacht, dass das vermutlich nicht wirklich Sinn macht. Möglicherweise ist auch einfach die Einschätzung von Smirg korrekt, dass die Leute nicht mehr wirklich genug selten gespielte Systeme zum Ausprobieren herumliegen gehabt haben.


    Die Umbenennung war gewünscht da Diversität heutzutage ein stark politisierter Begriff geworden ist. Die Fixierung sollte ursprünglich sicher stellen, dass die KASU Treffen, und die offenen Vereinsabende wenn möglich nicht mit den Schatzkiste Terminen kollidieren und man das ganze leichter auf Cons komunizieren kann. Außerdem hatten sich einige Leute aufgeregt, dass 2 Vereinsabende im Monat zu wenig sind und so sollte mit dem fixen Schatzkiste Termin auch ein quasi 3.Vereinsangebot im Monat sein. Da es offensichtlich nicht so gut funktioniert hat stellt sich dabei sicherlich die Frage ob es nicht sinnvoller ist "RPG-Schatzkiste" als Label für eine gewisse Art von Runden zu verwenden denn als fixen Programmpunkt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen würde ich dies durchaus für sinnvoll halten.


    Warum die Umbenennung passiert ist, ist mir bewusst, auch wenn ich persönlich immer noch den alten Namen besser finde, aber da bin ich scheinbar sehr eindeutig in der Minderheit.

    Die KASU Treffen und offenen Vereinsabende hätten auch mit der bisherigen Terminfindung vermieden werden können denke ich. Aber ja, der Hauptgrund, warum Herbert die fixen Termine wollte, ist damit er die weiter im Vorhinein kennt und daher besser Werbung für sie machen kann. Bringt meiner Meinung nach nur nicht wirklich was, weit im Vorhinein für einen Termin Werbung zu machen, wo dann nix ist. Er wollte auch, dass SLs, die dort was anbieten, sich *Monate* im Vorhinein überlegen sollen, welche Systeme sie dort anbieten, um das bei der Werbung für den Termin auch schon einbringen zu können. Ich hoffe ich bin nicht der einzige, der das als absolut absurd ansieht.

    Ich persönlich wäre auch der Meinung, dass "RPG-Schatzkiste" als Runden-Trait besser wäre als es als fixen Termin zu haben.

    Ich zäume das Pferd jetzt mal von hinten auf: Was müsste ich anbieten, dass sich 10 Leute um 5 Plätze prügeln?


    Das ist eben das Problem: Ich habe keine Ahnung, für welches System sich die meisten Spieler melden würden. Dementsprechend hätte ich auch vorgeschlagen, da eine Umfrage zu machen.

    Meine *Vermutung* wäre, dass es D&D5 oder Vampire ist.


    D&D5 eignet sich aber aufgrund der starken Kompetenz-Unterschiede auf unterschiedlichen Leveln nicht so wirklich für offene Vereinsabende, und Vampire eignet sich aufgrund des Settings nicht so wirklich für ein Konzept, wo mehrere Spielleiter für die selben Charaktere leiten.

    ...Auch wenn ich persönlich Vampire vom *System* her immer noch als besser geeignet sehen würde als GURPS. Und damit meine ich V20, weil V5 wäre aus meiner Sicht zwar besser, aber da bin ich im Verein scheinbar so ziemlich der einzige, der das gut findet.

    Für alles andere, wie sonstige Runden die man sich zusammen sucht, ... braucht es keinen offenen Vereinsabend, da man sich das übers Forum selbst organisieren kann. Dies geschieht ja auch schon und so kommt es dazu, dass wir eben auch an den Vereinsabenden andere Runden z. B: Mistery Island stattfinden.


    Ok, wenn Runden mit anderen Systemen an diesen Abenden weiterhin erlaubt sein werden, dann betrifft es mich tatsächlich nicht, und ich werde anderen Leuten nicht rein reden, wie sie ihre SL-Tätigkeiten zu organisieren haben.

    Dass Runden mit anderen Systemen an offenen Vereinsabenden weiterhin erlaubt sind halte ich aber wie gesagt für sehr wichtig.


    Ich war zwar bei keinem Diversitätsabend dabei, aber nach allem was ich gehört habe stimmt das so nicht. Wie oben beschrieben wart ihr eine relativ klare Gruppe von ein paar Leuten die sich einen Termin ausgemacht haben an dem sie spielen wollen und habt andere eingeladen dazu zu stoßen. Wenn ihr euch vorher nicht abgesprochen hattet, dass zumindest eine mindestanzahl an Leuten gekommen ist hattet ihr keine Termine. Seit die Diversitätsabende auch einem fixen Rythums folgen scheint es auch dort nicht mehr so gut zu klappen, oder?


    Ja, diese "relativ klare Gruppe von ein paar Leuten" war meiner Meinung nach aber wichtig, weil das die SLs waren, die dort üblicherweise etwas angeboten haben. Und ja, seitdem es da eine fixe Liste an Terminen gibt anstatt diese Leute zu fragen, wann sie denn tatächlich Zeit haben, funktioniert das nicht mehr. Weshalb ich übrigens immer noch der Meinung bin, dass die Umstellung auf eine fixe Liste an Terminen eine sehr fragwürdige Entscheidung war.

    Ein weiterer Punkt: Bei den Diversitätsabenden (wie sie noch so geheißen haben) hat es meiner Meinung nach sehr gut funktioniert, dass Leute spontan aufgetaucht sind und sich dann erst vor Ort entschieden haben, wo genau sie mitspielen wollen. *Möglicherweise* war das deshalb, weil es üblicherweise keine eigenen Termineinträge mit Teilnehmerlisten für die einzelnen angebotenen Runden gegeben hat?

    Was die Motivation betrifft ist es eine Frage der Professionalität. Auch in der Arbeit gibt es Tage, an denen man vielleicht vollkommen mies drauf ist und trotdzdem wird erwartet, vor allem im Umgang mit Kunden, dass man seine Arbeit freundlich und ordentlich erledigt. Aber die von Dir geschilderten Ausmaße sollte es niemals annehmen. Wenn die Motivation für den Verein etwas zu tun jedoch nicht da ist, kann es sein, dass so etwas passiert, aber dann bist du, meiner Meinung nach, falsch als SL für offene Vereinsabende. Allerdings stellt sich dann auch die Frage, warum und wofür du hier diskutierst, wenn dass deine Einstellung zu dem Thema ist?


    Im Verein will ich nicht "professionell" sein. Der Verein sollte meiner Meinung nach ein Kontext sein, wo ich mich erholen, Spaß haben oder interessante Dinge erleben kann. "Professionell" kann ich sein, wenn ich dafür bezahlt werde.

    Ich diskutiere hier mit, weil ich die geplante Systemeinschränkung für eine schlechte Idee halte und sie wenn möglich verhindern möchte.


    Ich denke wir haben Spieler, die auch für andere Systeme kommen würden, aber die Frage ist ob sie regelmäßig kommen würden? Und so wie es aussieht scheinen für andere Systeme die Spieler, zumindest für offene Vereinsabend Runden, zu fehlen. Natürlich können wir eine Umfrage machen, aber was bringt es wenn dann heraus kommt, dass die Spieler am Liebsten Vampire the Maquerade, D&D5, ... spielen würden und diese System für die offenen Vereinsabend Runde, wie bereits festgestellt wurde, nicht wirklich geeignet sind? Oder wir stellen fest, dass es bei jedem System z. B. ca. 60 - 80 & des Vereins sagen würden, dass wollen wir überhaupt nicht? Die relevante Frage ist ob die Spieler die ein System wollen, bereit sind am offenen Vereinsabend nach möglichkeit zu kommen und gemeinsam mit Neulingen zu spielen, oder? Bei DSA4 trifft dies halt meist zu.


    Wir könnten die Umfrage natürlich beschränken auf Systeme, die sich für offene Vereinsabende auch eignen. Und selbst wenn wir feststellen, dass bei jedem System 60-80% der Leute es nicht spielen würden, ist das für uns eine wertvolle Information: Wenn wir das wissen, können wir uns den Aufwand ersparen, diese Systeme zwanghaft durchdrücken zu wollen als "Universalsystem" für den Verein.

    DSA4 ist tatsächlich eines der besseren Systeme für offene Vereinsabende, aber es gibt auch genug Leute, die DSA4 nicht spielen wollen.


    In diesem Fall ist es dann nicht nur ihre Sache, weil damit der gesamte Zweck des Vereinsabend untergraben wird. Wie oben schon geschrieben: zu wenige Spieler = keine Reunde = Neuling entäuscht oder SL auf Dauer enttäuscht = Ende offener Vereinsabende. Außerdem wurde noch niemand weggeschickt, weil er ein anderes System anbietet und spielen will. Wäre das der Fall hätten wir nicht die ganzen geschlossenen Runden an den Vereinsabenden. Ausnahme hiervon wäre wenn alle Räume belegt sind, dann hätten die offenen Vereinsrunden den Vorzug, aber dann hätten wir dieses Problem nicht mehr, wenn das regelmäßig der Fall wäre.


    Natürlich ist das ungut, wenn Leute gehen und die entsprechenden Runden dadurch nicht zustande kommen. Aber was willst du da dagegen machen? Zwingen können wir die Leute auch nicht.

    ...Und wenn Leute *nicht* weggeschickt werden, wenn sie an einem offenen Vereinsabend andere Systeme anbieten, dann habe ich das scheinbar missverstanden und weiß nicht so ganz, wie das mit der Systembeschränkung gemeint ist?


    Falls du dich erinnerst, war das System am Anfang genau so. Es hat absolut nicht funktioniert. Erst auf den Hinweis von Herbert, dass wir eine Konkretes Angebot, am Besten mit Beschreibung, einstellen müssen, ist es besser geworden, aber damit hat sich auch die Erwartungshaltung der vorrbei kommenden Spieler geändert. Mir wäre es auch lieber wir hätten noch die guten alten Zeiten wo wir uns am Vereinsabend treffen und sich dann die RUnden bilden, aber ich fürchte diese Zeiten gehören wirklich der Vergangenheit an. Früher hat es funktioniert weil zumeist 4 - 6 Spieler einer quasi fixen Runden da waren, die auch bereit waren für den Fall der Fälle mal was anderes zu machen bzw. die Spieler sich dann halt (widerwillig) der vorhandenen Runde angeschlossen haben. Als die Spieler mit der Zeit ausblieben, weil sie irgendwann gesagt haben dass sie lieber Kampagnen spielen bzw. Neulinge ihr Spielgefühl stören, blieben diese immer häufiger Weg. Dadurch sind SL immer häufiger Heim gegangen weil keine Runden zustande kamen, ... Solange sich nicht wieder eine flexible Gruppe an Spielern findet die so etwas wieder aufzieht sehe ich keine Chance auf ein Revival.


    Ich bin mir nicht sicher, ob das "nicht funktioniert hat". Die 2 offenen Vereinsabende pro Jahr haben wir erst seit ungefähr einem Jahr, und ich glaube das sollte man nicht vergleichen mit der Situation davor, wo *jeder* Freitag/Samstag theoretisch offener Vereinsabend war.

    Sobald du fix ein Angebot in der Kalender stellst mit Teilnehmerliste wo 1-2 Leute drauf stehen, ist es halt deutlich schwieriger zu sagen "Nein, ich habe dafür nicht genug Spieler, ich spiele bei einer der anderen Runden mit stattdessen". Ich glaube das könnte zumindest einer der Gründe sein, warum Leute nicht mehr spontan wo mitspielen wollen. Weil sie haben sich ja schon bevor sie aufgetaucht sind festgelegt, was sie machen wollen.


    Mich würde echt interessieren, inwieweit das neue System für dich eine deutliche Verschlechterung darstellt? Ich bin wohl zu Betriebsblind denn ich sehe keinen einzigen Punkt der es für dich schlechter macht, oder?


    Ich würde gerne an offenen Vereinsabenden andere Systeme spielen/leiten können als DSA4, GURPS und Savage Worlds. Manchmal ergibt es sich bei der Terminfindung, dass alle Leute exakt an dem Termin Zeit haben, wo ein offener Vereinsabend ist, und es wäre sowohl für diese Runde als auch für den Verein schlechter, wenn die sich dann eine andere Location suchen müssten wegen der System-Beschränkung.

    Zwei Spielleiter für ein System sind schon mal besser als überhaupt nur einer. :P

    Und wir haben nun mal sehr viele unterschiedliche System-Bevorzugungen unter den SLs im Verein. Außer bei D&D5 (das für das Vereinsabend-Format völlig ungeeignet ist), würde mir da jetzt grade nichts einfallen, was von mehr als 2 SLs gerne geleitet wird, geschweige denn regelmäßig.


    Das stimmt natürlich. Wobei das aus meiner Sicht ein Punkt ist, der *gegen* eine System-Beschränkung spricht. Wenn wir im Verein viele verschiedene System-Präferenzen haben, dann sollten wir meiner Meinung nach auch viele verschiedene Systeme anbieten.


    (Und ja, selbstverständlich habe ich auch angefangen, an einem eigenen System zu basteln, das quasi D&D-nur-besser-für-Vereinsabende als Ziel hat. Konnte ja gar nicht anders sein. :) Und ich bin auch schon bei ersten Spieltests. Aber das betrachte ich als rein akademische Übung und Spaß-Projekt, und werde es nicht mal auf eine Vorschlagsliste setzen. Wir brauchen irgendwas existierendes mit überschaubarem Regelbuch, was man auch mal Leuten in die Hand drücken kann, bevorzugt aus der Vereinsbibliothek.)


    War C&C nicht im Prinzip genau das? Das könntest du auch wieder mal leiten theoretisch. :P


    Die Leute die meistern können haben sich in die für sie bevorzugten Systeme zurück gezogen und bleiben dabei. Ich bin überzeugt davon, dass fodazd oder Goofy DSA4 auch leiten könnten. Daher liegt es weniger am Können als am Wollen der Spieleliter. Da liegt es eher an der Frage ob die Leute bereit sind über ihre Schatten zu springen und auch mal, quasi als Dienst am Verein, etwas zu leiten das sie nicht so mögen.


    Persönliche Meinung von mir: Ich glaube nicht, dass man das von den meisten Leuten erwarten kann. Der Verein ist am Ende immer noch eine Freizeitbeschäftigung, und warum sollte ich da etwas machen, was mich frustriert oder was ich dämlich finde? Eine mögliche Antwort ist, dass *andere* Leute das wirklich gut finden, aber das wirft die nächste Frage auf: Wäre das für die Spieler ein gutes Erlebnis, wenn der SL nicht so wirklich motiviert ist?

    Ja, ich könnte definitiv DSA4 leiten, aber ich bin nicht überzeugt, ob das für die Spieler so super wäre. Die letzten paar Male, wo ich DSA4 geleitet habe (jetzt auch schon 10+ Jahre her), ist oft die halbe Gruppe gestorben, was ein Nebeneffekt von einem frustrierten SL sein kann. Ein Problem das du vielleicht nachvollziehen kannst.


    Mit zu wenigen SL kann zumindest bisher der "Betrieb" mehr schlecht als recht aufrecht erhalten werden, aber wenn die Spieler fehlen wird aus einer Runde nichts. Daher sehe ich das Mitspieler-Problem als das größere der Beiden an. Denn selbst wenn man dann für einen oder 2 Leute meistert, hinterlässt dies, soweit ich von mancher Rückmeldung gehört habe, ein schlechtes Bild und die Spieler sehen wir oftmals nicht wieder.

    Außerdem führen zu wenige Spieler auch dazu, dass es immer weniger SL gibt. Wie wir auch der "leidvollen" Erfahrung lernen mußten, kommen immer weniger SL und bieten etwas an wenn nicht klar ist, dass sie etwas leiten können. Denn niemand sitzt gerne einfach rum und wartet. Diese Art der Zeitverschwendung tut sich nicht mal der Treueste SL auf Dauer an.


    Stimmt, wenn das Hauptproblem nicht der Mangel an SLs sondern der Mangel an Spielern ist, dann macht es Sinn, sich hauptsächlich an den Bedürfnissen der Spieler zu orientieren. Wenn wir also tatsächlich viele Leute im Verein haben, die sagen "Wir kommen für DSA4, GURPS und Savage Worlds, und wenn das nicht angeboten wird dann tauchen wir nicht auf.", dann macht eine Beschränkung auf diese Systeme zumindest theoretisch Sinn. Ich bin nur nicht überzeugt, dass das wirklich der Fall ist? *Haben* wir tatsächlich viele Spieler, die nur für diese Systeme auftauchen würden und für keine anderen?

    Wir könnten uns theoretisch mal überlegen, eine große Umfrage zu machen bezüglich "Welche Systeme würdet ihr gerne spielen?" und "Welche Systeme würdet ihr auf keinen Fall spielen?". Dann hätten wir zumindest mal eine bessere Datengrundlage für diese Diskussion, auch wenn die Eigung der jeweiligen Systeme für Vereinsabendrunden (Levelsystem, etc.) dann natürlich immer noch berücksichtigt werden müsste.


    Alternativ könnten wir versuchen zu sagen, dass wir an jedem Vereinsabend zumindest 3 SL da haben, die jeder eine andere Runde anbieten und die dann im Falle eines Falles bei dem mitspielen der eine Runde zusammen bringt. Dies führt aber auch wieder dazu, dass das "Ich mag das System und spiele es daher nicht" Problem wieder auftritt und dann wieder die SL umsonst da waren und einfach nach Hause gehen, wenn nichts zustande kommt. Oder aber man könnte verärgerte Neulinge und alste Hasen haben wenn dann jede Runde nur 1 Spieler hat und diese dann etwas spielen "müssen" für das sie sich nicht gemeldet haben. Daher bin ich da sehr skeptisch ob dies funktionieren könnte. denn hätten wir dieses "Ich mag das System und spiele es daher nicht" Problem gar nicht wären wir nicht in dieser Situation bzw. würde man sich jetzt nicht über die angedachten Möglichkeiten der wenigen Systeme aufregen, oder?


    Meiner persönlichen Meinung nach wäre das deutlich besser als eine Systembeschränkung. Wenn Leute heim gehen, weil sie das gewählte System nicht spielen wollen, dann ist das grundsätzlich ihre Sache, aber Leute *aktiv* heim zu schicken weil sie ein System spielen wollen das am konkreten Abend nicht "erlaubt" ist macht einen noch deutlich schlechteren Eindruck.

    Es kann aber durchaus sein, dass das Problem teilweise beim Kalender liegt: Wenn du als SL eine Runde angekündigt hast und die einfach nicht stattfindet, weil zu wenige Spieler sich angemeldet haben, dann willst du vielleicht nicht deine angekündigte Runde absagen und damit die 1-2 Leute enttäuschen, die sich schon dafür angemeldet haben um wo anders mitzuspielen?

    Wir könnten uns überlegen, bei Runden an offenen Vereinsabenden die Teilnehmerliste bei den Kalendereinträgen zu deaktivieren, mit dem Hinweis dass man sich stattdessen direkt beim offenen Vereinsabend anmelden soll, und es wird dann vor Ort entschieden, was tatsächlich gespielt wird? Bin mir nicht sicher, ob das Sinn machen würde, aber dann hätten wir vielleicht weniger das Problem mit "Ich habe zu wenige Anmeldungen für meine spezifische Runde und sage daher ab und komme nicht".


    Da muss ich leider beipflichten.

    Mir ist es schon öfter passiert, dass ich eine Offene Runde anbiete, und dann vielleicht auch ein oder zwei Spieler hätte, aber wer anderer sitzt nur da und meint: "Nein, ich geh lieber wieder heim.", weil das Setting ihm nicht zusagt, oder er keine Lust hat, ein neues System zu probieren, oder was auch immer. Was dann für die schon vorhandenen Leute (und mich als SL, selbst wenn ich dann noch 2 Spieler habe und leite) nicht übermäßig befriedigend ist.

    Das Problem wird halt oft nur am SL festgemacht. Aber auch als Spieler sollte man eine gewisse Flexibilität zeigen (und auch die Bereitschaft, überhaupt mal vorbei zu schauen ohne "garantierte" Runde).


    Jup. Man kann nur so oft Codex spielen, bevor man sich denkt man hat eigentlich was besseres zu tun.


    Sieht man jedenfalls leider auch hier in der Diskussion (und der vergangenen Vor-Ort-Besprechung) wieder: Ein paar Routine-SLs versuchen, ein Problem zu fixen, das ein paar Spieler oder nicht-offene-Runden-SLs eingemeldet haben, und von denen ist keine nennenswerte Beteiligung zu spüren, an der Behebung des Problems mitzuarbeiten.

    "Stellt erst mal das Angebot bereit, dann schau ich mir vielleicht, falls ich mal Zeit und Lust habe, an, ob ich da mitspiele."

    Aber ohne passenden Input und Mitarbeit im Vornhinein werden wir vermutlich nicht das richtige Angebot bereitstellen. Oder überhaupt nur die Motivation halten können, ein Angebot auf die Beine zu stellen.

    Ich frag mich ohnehin schon wieder einmal, ob die ganze Diskussion unsererseits überhaupt irgendeinen Sinn hat. Oder ob wir wieder einen Haufen Energie in etwas stecken, was dann sowieso wieder ignoriert wird. Wo dann drei, vier mal ein paar SLs dasitzen, vergeblich auf Spieler warten, sich dann vielleicht nur gegenseitig gnadenhalber an Runden beteiligen, und es dann wieder aufgeben. Wäre nicht das erste mal.


    Persönliche Meinung von mir: Nachdem eine System-Beschränkung an offenen Vereinsabenden aus meiner Sicht eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem jetzigen Zustand wäre, bin ich stark dafür, die Sinnhaftigkeit *jetzt* zu hinterfragen, und nicht erst in ein paar Monaten, wenn dann klar ist, dass es nicht den gewünschten Effekt erzielt hat.

    Dass Leute andere Systeme dann einfach an anderen Terminen leiten werden ist auch meine Vermutung, und aus Spielersicht machen die Argumente für eine relativ fixe Systemliste natürlich Sinn. Ich glaube nur nicht daran, dass man damit weitere SLs motivieren kann, diese Systeme zu leiten, wenn sie diese Systeme nicht so wie so schon leiten wollen.

    Bei DSA4 würde ich davon ausgehen, dass entsprechende Runden exakt von Werner und Herbert geleitet werden, und bei GURPS von Goofy und Patrick. Ich glaube für Savage Worlds haben wir im Verein derzeit niemanden, der ein unglaublich großer Fan davon ist.


    Ich mache jetzt mal folgende Vorhersage: Ein paar Monate nachdem diese System-Auswahl in Kraft tritt werden Leute sich beschweren, dass es für die offenen Vereinsabende viel zu wenige Spielleiter gibt und es immer an den selben paar Leuten hängen bleibt, dort was anzubieten. Und dann wird (sehr wahrscheinlich erfolglos) versucht werden, mehr SLs dazu zu bringen, die "offiziellen" Systeme zu leiten anstatt den Systemen, die sie eigentlich leiten wollen.

    Es ist jetzt zwar auch schon so, dass es Leute gibt, die *viel* leiten, und andere, die überhaupt nicht leiten, aber das liegt teilweise auch daran, dass eher neue/unbekannte SLs es oft schwer haben, für ihre Runden mehr als 1 bis 2 Spieler zu bekommen. Die offenen Vereinsabende waren da bisher eine Möglichkeit, spontan Leute für die entsprechenden Runden zu rekrutieren, zumindest in der Theorie.


    Es kann natürlich sein, dass ich mich da irre und im Verein dann plötzlich sehr viel mehr DSA4/GURPS/SavageWorlds-Spielleiter existieren als jetzt. Wenn das der Fall ist dürft ihr euch gerne über mich lustig machen (und ich würde auch gerne wieder mehr DSA4 spielen können und auch GURPS wieder mal ausprobieren), aber ich würde halt nicht davon ausgehen.

    Meiner persönlichen Meinung nach sind 2-3 Systeme zu wenig. Da hatten wir in der Vergangenheit immer schon mehr. Ich vermute hier gibt es eine inkorrekte Annahme, dass wenn man die Anzahl der Systeme einschränkt, die gewählten Systeme dann häufiger angeboten werden. Ich würde eher davon ausgehen, dass die Leute die gerne andere Systeme als die gewählen Systeme anbieten würden dann einfach nix anbieten werden.

    Ok, in dem Fall wäre mein idealer Build für den leichten Jäger:


    -> Größe 2 (Basiskosten 64k)

    -> Militär, Kampfkraft (nochmal +64k)


    -> Atmosphären-Flug (Masse 2, Kosten 750*4 = 3k)

    -> Hyperdrive (Masse 2, Kosten 5k*4 = 20k)

    -> +2 Rüstung (Masse 2, Kosten 50*3*4 = 0.6k)


    -> Schweres Coaxial-Plasmageschütz mit Übergröße 2 und Schadensart TS (Masse 3, Kosten 240*10*16 = 38.4k)

    -> Leichtes Coaxial-Plasmageschütz mit Schadensart TS (Masse 1, Kosten 240*10*4 = 9.6k)

    -> 2 Psi-Schilde (Masse 2, Kosten 3k*4*2 = 24k)


    Gesamtkosten also: 64k + 64k + 3k + 20k + 0.6k + 38.4k + 9.6k + 24k = 223.6k.


    ...Also ja, das kann ich mir immer noch nicht leisten. ^^'


    EDIT:

    ...Das leichte Plasmageschütz kostet nur 160*10*4 = 6.4k, aber das macht keinen großen Unterschied bei den Gesamt-Kosten.

    Hallo.

    Ich habe mir jetzt die Schiffsbau-Regeln sowie die psionischen Stärken nochmal durchgelesen und habe ein paar Fragen:

    -> Wie wird der Geschwindigkeits-Abzug für übergroße Waffen bei wilden Angriffen berechnet? Schwere Waffen haben Basis-Geschwindigkeit 12, also hätte eine schwere Waffe mit Übergröße 2 eine Basis-Geschwindigkeit von 6. Hat der wilde Angriff mit dieser Waffe jetzt Geschwindigkeit 4 (2/3 der basis-Geschwindigkeit von 6) oder 2 (8 - 6)?

    -> Ist man mit einem kanalisierten Kraftfeld wirklich komplett immun gegen alle physischen Angriffe? Wenn ich in Telekinese gut genug bin, kann ich das Kraftfeld dann um einen leichten Jäger herum kanalisieren, und dieser Jäger ist dann komplett immun gegen alle physischen Angriffe? Auch wenn er dann selber keine physischen Angriffe mehr machen kann?

    -> Unter welchen Umständen zählt ein Angriff mit einer (Lenk-)Rakete als "abgewehrt"? Wenn eine nicht-Lenkrakete mich nicht trifft, dann würde ich vermutlich keinen Schaden nehmen und die Rakete ist keine Bedrohung mehr. Bei einer Lenkrakete ist das vermutlich anders? Müssen die Dinger wirklich mit Abwehrfeuer komplett von 8 auf 0 HP gebracht werden, bevor sie aufhören? Kriegen sie Zähigkeits-Würfe, wenn sie auf 0 HP sind, um doch noch weiter zu machen? Wenn ich erfolgreich Abwehrfeuer mache, aber die Rakete hat immer noch HP übrig, trifft sie mich dann?

    -> Mir ist momentan unklar, wie genau der Reaktor-Wert in der aktuellen Version funktioniert. Es wird einmal in einem Neben-Beispiel erwähnt, dass Bewegung 2 Reaktor-Energie kostet, und dass Laser- und Plasma-Waffen zum Abfeuern +1 Reaktor-Energie kosten, aber mehr habe ich dazu nicht gefunden.

    -> Kann man mit Sinnesprojektion 2 auch telekinetische Angriffe von der projezierten Position aus machen? Wenn ja, dann wäre das vielleicht ein bisschen sehr overpowered...


    EDIT:

    -> Mal angenommen ich habe eine schwere Plasmawaffe mit Übergröße 2. Die hat Basis-Last 3+2+2 = 7. Als Plasmawaffe *2/3 also 4.66. Die benötigte Zuladung ist also 1 + 4.66/2 = 3.33. Kostet das im Endeffekt 3 Zuladung oder 4? Wie wird hier gerundet?

    Ein weiteres Problem, was wir damals mit Multi-SL Runden hatten, und was möglicherweise auch dazu beigetragen hat, dass sie im Verein immer seltener geworden sind, auch wenn's nichts direkt mit dem System zu tun hat: Unterschiedliche SLs haben oft sehr unterschiedliche Meinungen zu Charakterprogression.

    Bei DSA 4 hatten wir zum Beispiel mache SLs, wo bei einer Session üblicherweise 100 AP und 5 Dukaten drin waren, bei anderen waren es 500 AP und 50 Dukaten, und bei wieder anderen 50 AP und 5 Silber. Wenn da jemand einen Charakter bei SL 2 baut und eine Zeit lang spielt, und dann spontan bei einer Runde von SL 3 mitspielen will, dann ergibt das einfach gewisse Probleme.

    Heute sind sich die 2 Leute, die im Verein immer noch DSA 4 leiten *relativ* einig darüber, wie Charakterprogression funktionieren sollte, aber ich glaube der Zeitpunkt, wo DSA 4 im Verein dann eine Zeit lang gar nicht mehr gespielt wurde, war wie Leute angefangen haben, aufgrund solcher Meinungsverschiedenheiten bestimmte Charaktere die hauptsächlich bei anderen SLs gespielt wurden in ihren Runden nicht mehr zuzulassen.


    Das ist ein Vorteil, wenn es auch bei einer offenen Runde nur einen Spielleiter gibt: Wenn du nicht einfach mit vorher wo anders gespielten Charakteren daher kommen kannst, dann hat dieser eine Spielleiter deutlich mehr Kontrolle über die Charakterprogression in seinen Runden, auch bei wechselnden Spielern.

    Ich glaube Du schätzt GURPS ein wenig falsch ein, weil Du dir Regeln nicht so 100% kennst; was verständlich ist. Aber ich denke, dass viele Deiner Kritikpunkte nicht zutreffen, weil sie nicht dem System entsprechen.

    Und das mit dem GM-Zulassen. Man kann das durchaus gemeinsam machen. Charakter wird beiden GMs geschickt und solange keiner ein Veto hat, geht er Char durch, ansonsten tratschen sich die GMs das aus und passt. Und Grundlagen und Standardregeln kann man festlegen. Da kann man sich an die Basisregeln und ausgemachte Zusätze halten und damit hat sich das. Das ist nicht so kompliziert wie man denken mag.

    Ja, ich kenne GURPS nicht unglaublich gut, auch wenn ich es früher häufiger gespielt habe. Dass laut Regeln die Attribute maximal 20 sein dürfen ist mir zum Beispiel neu.

    Aber wenn du sagst, dass das im Prinzip eh passt, wenn man sich HT 20 nimmt, dann werde ich mich vielleicht wirklich mal hinsetzen, und mir wieder mal einen GURPS Charakter bauen.



    Wo und mit welchem System ist das bitte nicht der Fall?

    Ich denke hier vor allem an einige Eigenbau-Systeme von Smirg. Wobei die natürlich einen unfairen Vorteil haben gegenüber traditionell gepublishten Systemen: Wenn Smirg als Spielleiter einen Charakter nicht zulassen würde, dann kann er einfach die Regeln entsprechend anpassen, damit dieser Charakter nicht mehr regelkonform ist. :P


    Mir geht es hier vor allem darum, dass die Charakterbauregeln so aufgebaut sein sollten, dass ein typischer SL keinen Grund hätte, einen regelkonform erstellten Charakter nicht zu akzeptieren. Gefühlt passiert es in GURPS deutlich häufiger, dass regelkonforme Charaktere vom SL abgelehnt werden als in DSA 4, und in DSA 4 passiert es häufiger als in Splittermond, und in Splittermond passiert es häufiger als den meisten Smirg-Michi-Systemen. Je seltener es passiert, desto besser ist das System.


    Allgemein würde ich für die klassischen Multi-SL Vereinsabendrunden folgende Qualitätskriterien für das System sehen:


    1.: Die Charakterbau- und Steigerungsregeln sind klar, objektiv und balanciert.

    Eben damit unterschiedliche Spielleiter sich leichter tun, Charaktere zu akzeptieren, die nicht bei ihnen gebaut wurden. Wenn hier unglaublich overpowerte Super-Charaktere regelkonform erstellt werden können, dann ist das ein Problem, weil wo da genau die Grenze liegt bewerten unterschiedliche SLs eben unterschiedlich. Man *kann* das lösen, indem die SLs im Verein sich auf gemeinsame Hausregeln einigen, aber die sollten dann eben auch klar und objektiv sein. "HT darf nicht zu hoch gesteigert werden" wäre da eine schlechte Hausregel, weil extrem subjektiv. "HT darf maximal 20 sein" wäre eine gute Hausregel, sofern die SLs sich auch wirklich alle einig sind, dass Charaktere mit HT 20 tatsächlich akzeptiert werden.

    So Dinge wie die Roles in NaRS oder FATE-Aspekte eignen sich da auch nicht wirklich meiner Meinung nach, weil die einfach inhärent sehr subjektiv sind. Ich persönlich würde mich absolut nicht mit einem Spieler streiten wollen, ob eine bestimmte Rolle jetzt "breit" oder "eng" ist, nur weil ein anderer SL das anders gesehen hat als ich.


    2.: Unterschiedlich erfahrene Charaktere können in der selben Runde koexistieren.

    Das ist halt das klassische Problem in D&D, dass das dort nicht der Fall ist. In DSA 4 ist das wie schon erwähnt deutlich besser, und auch in Call of Cthulhu oder ähnlichen Systemen funktioniert das angeblich recht gut. Auch GURPS wäre da vielleicht ganz gut geeignet, solange die Punkte-Unterschiede nicht *zu* extrem werden.


    3.: Unterschiedliche SLs müssen sich nicht in die Charaktere/Plots von anderen SLs einmischen, wenn sie das nicht wollen.

    Hier haben wir in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Systemen gehabt, wo NSC-Kontakte oder sogar NSC-Begleiter im System mit Punkten bewertet dargestellt werden. Weil entweder beschweren sich da die SLs, dass sie einen Riesenhaufen zusätzliche NSCs darstellen müssen, die nicht von ihnen selber erstellt wurden, oder die Spieler beschweren sich, dass die SLs ihre NSC-Companions nicht spielen wollen, beziehungsweise dass sie je nach SL extrem unterschiedlich drauf sind.

    Hier ist es natürlich vorteilhaft, wenn das System entsprechende NSC-Kontakte nicht als Vor-/Nachteile darstellt, aber auch in Systemen die das schon tun könnte man es theoretisch irgendwie hausregeln. Auch andere extrem "plot-bezogene" Vor-/Nachteile wie Schulden, Verpflichtungen oder "Destiny" können da problematisch sein.

    Bei GURPS gibt es halt zusätzlich das Problem, dass man sich mit verschiedenen Spielleitern nicht nur auf ein Setting einigen muss, sondern auch auf eine spezifische *Auslegung* des Systems. Im Gegensatz zu DSA 4 oder Splittermond funktioniert das Charakterbau- und Steigerungssystem von GURPS einfach nicht ohne SL-Entscheid. Da kann man sehr leicht Dinge finden, die von einem Spielleiter zugelassen werden und von einem anderen nicht. Das kann man in DSA 4 zwar auch haben, wenn man bestimmte Vorteile *wirklich* ausreizt, aber in GURPS ist das Problem deutlich sichtbarer, vor allem bei der klassischen Frage "Wie hoch darf ich meine Attribute steigern?". Weil wenn man da nach dem Basis-System geht, dann hat man HT üblicherweise weit über 20, und nutzt das Disadvantage-Limit mit niedrigerer Fatigue und solchen Sachen aus, die auf HT basieren. Und selbst wenn sich die GURPS-Spielleiter im Verein dann darauf einigen können, dass HT maximal auf 20 (Hausnummer) gesteigert werden darf, werden halt immer noch Charaktere mit HT extakt 20 existieren.

    Das ist einer der Gründe für meine Meinung, dass es bei P&P-Systemen ein Qualitätskriterium ist, wenn zumindest der Charakterbau nicht auf SL-Entscheide angewiesen ist.

    So wie ich das sehe, haben die "klassischen" Vereinsabendrunden davon gelebt, dass eine Gruppe von verschiedenen Spielleitern sich darauf einigen konnte, gegenseitig die Charaktere von anderen SLs mit gleichem System und Setting zu akzeptieren. Was mir da noch in Erinnerung ist:


    DSA 4: Da hat es früher viel mehr SLs dafür gegeben, die auch häufiger geleitet haben. Eignet sich vor allem deshalb für die Vereinsabendrunden gut, weil sowohl Setting als auch System relativ vorgegeben sind, und es keine *großen* Probleme beim Charakterbau gibt, die man mit spezifischen Hausregeln fixen müsste.

    Shadowrun 3: Auch hier hat man eine fixe Kombination aus System und Setting, und die SLs haben sich damals glaub ich drauf geeinigt, dass in Seattle gespielt wird.

    Splittermond: Das hat am Anfang auch gut funktioniert, aber sobald die ersten Charaktere Heldengrad 2 erreicht haben ist es halt schwierig geworden mit den offenen Runden. Unterschiedlich erfahrene Charaktere können in DSA 4 deutlich einfacher koexistieren als in Splittermond.

    Kanniku: Das System und Setting wurde damals ja explizit dafür entworfen, für solche Vereinsabendrunden geeignet zu sein. Ist dann aber wie bekannt am Designed-by-Comitee Effekt gescheitert.


    ...Und ich glaube das war's. Andere offene Runden im Verein hatten eigentlich immer schon nur einen einzelnen Spielleiter, nur halt wechselnde Spieler.


    Meine Meinung zu den gestellten Fragen:
    -> Früher war ich eher auf der Seite von "Ich möchte völlig spontan eine Runde zusammenstellen", aber nachdem ich dann viel zu oft ohne zu spielen heim gehen musste bin ich jetzt viel mehr auf der Seite von "Ich möchte vorher wissen, was angeboten wird".
    -> Ganz eindeutig "Ich möchte gerne Charaktere öfter spielen und entwickeln" und nicht "Ich möchte ständig etwas ganz neues probieren".
    -> Ich bin relativ neutral zwischen "Vereinsabende sollten im Zweifelsfall zuerst Neulinge bedienen" und "Vereinsabende sollten primär auf bestehnde Mitglieder ausgerichtet sein".
    -> Ist Frage 4 nicht relativ identisch zu Frage 2? Auch da sehe ich das ähnlich.

    Persönliche Meinung von mir: Ich bin immer noch der Meinung, dass wir nicht *unbedingt* D&D5 anbieten müssen. Wenn Neulinge direkt danach fragen (was häufig ist, ja), kann man entsprechende Runden organisieren, aber ich denke wir sollten hier auch nicht das falsche Bild vermitteln, dass D&D5 bei uns häufiger gespielt wird als es tatsächlich der Fall ist. Wenn ein Neuling auch mit anderen Systemen als D&D5 zumindest mal am Ausprobieren interessiert ist (was meiner Erfahrung nach auch häufig der Fall ist), dann muss D&D5 nicht unbedingt das *erste* System sein, das wir präsentieren. Und wenn ein Neuling *nicht* an anderen Systemen als D&D5 interessiert ist, dann stellt sich für mich die Frage, ob dieser Neuling bei uns überhaupt richtig ist.

    ich bau dir was. wenn du was bestimmtes willst (stats, waffe etc), sag Bescheid. beim Dungeon Fantasy wird eh mit Templates gearbeitet um das Klassensystem zu simulieren, da ist Krieger recht universell.


    Ok, meine Präferenzen:
    -> Dodge Build, also DX und HT relativ hoch.
    -> Zumindest ein Punkt in Brawl, Schwertern, Bögen und Wurfwaffen.
    -> Zumindest ein Punkt in Kochen, weil das passt zum Ghoul. :P