Beiträge von Smirg

    (Aktualisiert am 02. 05.)


    Ich habe kürzlich eine Runde gestartet, die ich an Vereinsabenden meistern werde (auch für spontane Einsteiger geeignet, voraussichtlich an Freitagen, Samstags hab ich selten Zeit). Sollte Interesse bestehen, kann ich auch versuchen, ob ich Fixtermine unter der Woche zusammenbringe (am ehesten Mittwoch, aber auch da kommt mir öfters was dazwischen).


    Die Runde spielt in einem eher grob umrissenen Weltraum-Setting.
    Auf der SciFi-"Härteskala" wäre ich wohl irgendwo in der Mitte: menschliche Piloten, Raumschützen und Bodentruppen haben durchaus ihren Platz, es gibt (für äußere Beobachter) Überlichtflug in Form von Raumverzerrung (aber derzeit nur auf großen Trägerschiffen) und man kann nicht einfach jedes Problem lösen, in dem man eine KI (die sind derzeit sehr selten), einen Nanoschwarm (die gibt es gar nicht) oder sonstige überlegene "Ausrüstung" drauf ansetzt - primär sind "schnöde alte" Fähigkeiten biologischer Lebensformen relevant.
    Im großen und ganzen ist das Setting aber zumindest halbwegs wissenschaftlich, und soll auch sozialwissenschaftlich nicht völlig an den Haaren herbeigezogen sein (Gesellschaftsformen, Verhalten von Charakteren). Es wird aber keineswegs alles bierernst sein (dafür sorgen die Spieler sowieso).
    Fazit: Die Logik wird immer dort hintanstehen, wo sie einem entspannten Spiel gröber im Weg wäre.


    Die Runde ist halbwegs offen gehalten, so dass wechselnde Spieler kein großes Problem sind und so dass sich Spieler auch eigene Ziele stecken können, aber nicht müssen (wird wohl immer ausreichend offensichtliche Abenteuermöglichkeiten geben).


    Als System kommt (nach Besprechung mit den bisherigen Spielern) ein sehr simples, eher narrativ gehaltenes Eigenbausystem zum Einsatz. Die Regeln dazu (werden noch ergänzt, besonders um Ausrüstung) finden sich in diesem Thread und sollten auch dort diskutiert werden.



    Ein Überblick zum Setting:


    Die Föderation des menschlichen Raumes hat vor ca. 70 Jahren eine massive Expansionbegonnen, die durch die Erfindung eines sicheren Antimaterie-Reaktors eingeleitet wurde. Durch die enorme Energiedichte und mehr Energie trotz massiv kleinerer Reaktoren (im Vergleich zu den bis dahin verwendeten Fusionsreaktoren Rucksackgröße statt fettem Kraftwerksgebäude) konnten plötzlich auch kleine Schiffe Überlichtflüge machen, die dazu viel weiter reichten als zuvor, Raumstationen und neue Kolonien waren viel leichter mit Energie versorgbar und auch Wurmloch-Tore wurden praktikabel. KIs konnten von großen Stationen auf menschengroße Roboter übertragen werden.
    Dann kam vor 20 Jahren plötzlich und völlig unvorhergesehen der "Anti-Schock", eine Raumverzerrungswelle auf Antimaterie-Seite, die sich mit hoher Geschwindigkeit in etwa vom galaktischen Kern weg ausbreitete und zu massiven Energiespitzen führte, die die Eindämmungsfelder der Antimaterie-Reaktoren völlig überforderte und mit einem Schlag alles, was von Antimaterie betrieben wurde - und die höher technologisierten Welten hatten mittlerweile für fast alle Bereiche darauf umgestellt - zur massiven Explosion brachte, die auch alles in der näheren Umgebung zerlegte.
    Auch Versuche, neue Antimaterie-Reaktoren zu bauen, führten nicht zum Erfolg, weil es in unregelmäßigen Abständen (meist alle paar Monate) "Nachwellen" gibt, die erneute Detonationen verursachen. Reaktoren, die diese Wellen überstehen, konnten auch nicht entwickelt werden.
    Nachdem es auch die meisten Roboter und automatisierten Anlagen zerrissen hat, wurde es plötzlich auch für die biologischen Mitglieder der "erweiterten Menschheit" wieder notwendig, Arbeit zu verrichten, statt sich im dolce vita einer post-scarcity-Gesellschaft zu sonnen, wie sie es davor gewohnt waren. Dadurch wurden plötzlich die Leute wieder wichtig, die es sich angetan hatten, "unnötig gewordene" Dinge zu lernen - und die meisten anderen mussten ebenfalls wieder "überholte" Fähigkeiten und Berufe erlernen, um über die Runden zu kommen.


    Wie es mit dem Rest des menschlichen Raumes (der auch einige Aliens beinhaltet, die von den Menschen mit Raumtechnologie versorgt wurden, und "Uplifts" von Erden-Tieren) seitdem steht, wisst ihr nicht, weil über euren begrenzten Sektor heraus noch keine neue Kommunikation zustande gebracht werden konnte. Auch in eurem Sektor überstanden nur die eher hinterwäldlerischen, weniger technologisierten Welten, die sich autark versorgen konnten (darunter viele Agrarwelten, die früher die Hochtechnologie-Planeten versorgten).
    Nachdem auch die meisten Hochtechnologiefabriken mit Anitmaterie betrieben wurden, und großteils von vornherein auf höher technologisierten Welten gelegen waren, wird es aber langsam eng, bestehende Technologie gescheit am Laufen zu halten und Ersatz für hochwertige Medikamente und ähnliches zu besorgen. Weshalb sich, nachdem wieder eine halbwegs brauchbare, auf Fusionskraft basierende Flotte aufgestellt werden konnte, immer mehr Glücksritter finden, die sich zu den ehemals höher technologisierten Welten des Sektors - am Rand zwischen "altem" Raum und der Expansionswelle von vor 70 Jahren gelegen - aufmachen, um zu sehen, was sich noch bergen und retten lässt. Dazu gehören auch eure Charaktere.

    Ein Cyberpunk-Oneshot ohne Fantasy-Zeug wäre mal was für mich.


    Interface Zero 2.0 habe ich selbst nur mit FATE, aber ist ja fürs Setting egal, Nova Praxis habe ich FATE und Savage Worlds. Die anderen 2 kenne ich nicht.


    Von den 2, die ich kenne, würde ich eher IZ für ein One-Shot nehmen. NP äre man wohl zu lange damit beschäftigt, Setting und Themen (Transhumanismus, reputation economy) zu infodumpen, bzw. würden die Spieler da wohl sowieso nicht auf die Schnelle reinfinden und es würde sich bei einem One-Shot auch nur bedingt einbauen lassen.

    Wieso steht eigentlich in der Einladungsgraphik "über 30 Jahre" und im Betreff "nach 20"? Ist das ein versteckter Plot-Punkt? :)


    Und es heisst Smirg, nicht Simrig. Letzteres klingt wie aus einem Cyberpunk-Roman (eine Station zum BTL-Erstellen oder so). :P


    EDIT: Im pdf sinds in der Graphik wieder 20 Jahre. Die Illusion ist wohl noch großteils intakt...

    Runde wird afaik Pathfinder.


    Nicht, dass viel Unterschied wäre zwischen einem D&D 3.5 und PF Charakter. Der PF-Charakter kriegt ein paar levelabhängige Spezialfähigkeiten mehr, auf mehr Levels neue Feats und die Skillpunkte (besonders auf Stufe 1) werden leicht anders verwendet (bei gleichen Maximalwerten). Sonst ist nicht groß was anders.
    Viele Fähigkeiten und Zauber wurden halt neu gebalanced. Aber man kann einen D&D 3.5 Charakter ziemlich problemlos auf PF updaten.