Darkest Dungeon - "Low Fantasy Gaming"-Kampagne mit etw. Homebrew

  • Grüß euch, :)

    Ich würde hiermit auch mal über das Forum eine Kampagne aus meiner Feder leiten wollen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Kampagne, die in dem Universum der Videospielreihe 'Darkest Dungeon' spielt.

    Das verwendete Regelwerk ist "Low Fantasy Gaming" (das einige Parallelen zu D&D 5 aufweist), welches mir über den Athenaes-Discord empfohlen worden ist. Habe aber, damit es besser dem Setting zugeschnitten ist, einige Dinge (Klassen, Monster, Fähigkeiten) daran bearbeitet - deshalb ist es auch zum Teil Homebrew.

    Eure Helden sind einige der Freiwilligen Abenteurer, die dem offenen Auftrag/Aufruf des Lehnsherrn aus dem "Cliffwaters-Estate" Folge leisten und sich in selbigem Estate für ein Versprechen einer deftigen Summe Gold, dort einfinden. Nachdem ihr euren ersten Schrecken über den Zustand der Ländereien und eurem ersten Gegenüberstehen der dortigen Monster überwunden habt, stellt ihr fest dass selbst in dem dortigen Dorf einige Leute nicht die sind, für die sie sich ausgeben, und ihr früher oder später mehr als nur Untoten, Banditen oder wütenden Bauern gegenübertreten müsst...

    Auch wenn es sich um Darkest Dungeon und somit um eine Combat-lastigere Kampagne handelt, habe ich in der Geschichte doch auch genug Möglichkeiten zum Aufdecken von Mysterien, Geheimnissen oder Komplotten gesorgt, was dann doch nochmal für Abwechslung auch innerhalb einer Session sorgen sollte.

    Kurz zusammen gefasst - auch für die, die mit dem Namen "Darkest Dungeon" nichts anfangen können - bietet diese Kampagne eine hoffentlich solide Mischung aus Dark Fantasy und Lovecraftian/Cosmic Horror.

    Da ich ein etwas nachsichtiger Spielleiter bin, würde ich die Kampagne sowohl für Veteranen als auch für Anfänger anbieten wollen. ;)

    Eine Spielerzusage habe ich auch schon - ab 3 Spielern würde ich leiten, mit einem maximum von 5.

  • Zur Info: Low Fantasy Gaming ist als pdf gratis verfügbar (und zwar hier - in der Products Sektion findet man auch Erweiterungen wie neue Klassen; Artificier könnte man für DD Plague Doctor verwenden, oder Ranger für Houndmaster).


    Es gibt auch eine Deluxe Version auf drivethru, die das ganze Material zusammenfasst (und einen Companion, weiß nicht ob das Material daraus auch gratis verfügbar ist).

    Vermutlich hab ich das System sogar im Discord aufs Tapet gebracht. Immerhin hab ich hier alles auch als Bücher rumliegen.


    Low Fantasy Gaming ist ein OSR und von der Komplexität eher bei AD&D als bei OD&D oder B/E angesiedelt. Und es ist, wie der Name schon sagt, darauf ausgelegt, dass Magie-Anwender und Kultisten (Kleriker wäre zu wenig grimdark) extrem selten bis gar nicht vorhanden sind, durch ihre Mächte korrumpiert werden können und man Magie eher bekämpft als selbst einsetzt. Dafür wurden natürlich auch Heilung etc. angepasst, und Madness gibt's auch... also eh recht gut geeignet für ein Darkest Dungeon.


    Ich wäre schon auch interessiert daran. Ist bei mir halt oft ein Zeitproblem, hab schon 3 regelmäßige Runden laufen, eventuell noch was sporadisches dazu. Also wenn es mal erste Terminideen gäbe, könnte ich sicher mehr dazu sagen.

  • Aja, voll! Smirg, du warst es ^^

    Danke, nochmal für die Empfehlung.

    Ja wie gesgt: ich habe die Klassen aus dem Regelwerk als Balance-Richtlinie genommen um einige der DD-Klassen damit anzupassen. Heißt ich habe diesen Klassen meinen eigenen Stempel aufgedrückt um damit custom Fähigkeiten zu bauen.


    Aber ja es sieht wohl aus als wären wir erstmal vollzählig aber: durch die Struktur der Sessions die ich auch so aus dem Game erstmal abgeleitet habe (Start im Hamlet - Quest mit Kämpfen und Dungeoncrawling - Zurück im Dorf mit NPC-Dialogführung) wäre es theoretisch sogar möglich noch mehr Spieler einzuladen und zwei 3er oder 4er Gruppen zu bilden - je nachdem wer wann Zeit hat. Ich schau noch ob es noch Interesse gibt aber ansonsten würde ich dann am Abend ein Doodle zusammen stellen.

  • Count_Chaos

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  • Es gibt evtl doch eine Sache, die ich euch fragen möchte, bez. dem Dungeoncrawl- und Combat-aspekt, und zwar: wäre euch eine Narrative, oder Visuelle Form des Kampfgeschehens bzw Erkundens lieber? Je nachdem müsste ich nämlich erst eine Plattform bzw eine Battlemap zusammenstellen (solltet ihr eine solche bevorzugen), was unsere Terminfindung von Dez auf Jan/Feb nach hinten verschieben könnte.

  • Ich bevorzuge im Normalfall rein narrative Kämpfe.

    Karten brauchen meiner Erfahrung nach oft mehr Zeit als dass sie wirklichen Mehrwert bringen, vor allem, wenn sie irgendwie genau sein sollen. Und sie fressen halt auch verdammt viel Vorbereitungszeit, was oft zu weniger Spielsitzungen führt.


    Es gibt aber auch online mapping tools, mit denen man halbwegs schnell was zusammenbringt, und auf denen man tokens rumschieben kann. Meistens reichts sogar, wenn nur der SL rumschieben kann (z.B. weil er das lokal hat und streamt), müssen die Spieler halt sagen, wo sie hin wollen.

    Unser "local hero" Dungeonfog hat da auch eine simple Funktionalität. Ist zwar kein voller "virtual tabletop", aber die sind mir ohnehin nicht sehr sympathisch (vor allem, wenn man sich wo registrieren muss).


    PS: Ich nehme an, die Kampagne soll online stattfinden. Steht nicht genau definiert (oder ich habs übersehen).

  • Ja mit erzählen fände ich auch spannend :) hab auch gerade im forum dazu ne frage gestellt gehabt und fand da die antwort ganz gut, dass du ja eventuell kleine Gegenstände, die für Türen oder wichtige dinge stehen, aufstellen könntest und dann quasi vor uns den Raum aufbaust, dann musst du nicht zu viel zeichnen und planen und kannst spontan verschiedenste dinge darstellen.