Ich setz gerne Minionhorden ein. ; P
Ist bekannt. 
Aber auch simplere Kämpfe, sagen wir mit 5 SCs und 5 ca. gleichwertigen Gegnern. Die alle mit einer Karte angreifen zu lassen ist ein wenig seltsam vor allem wenn dann Extra-Facekarten dazu kommen.
5 gegen 5 würde ich auch keine Gruppenregeln benutzen. Die machen erst Sinn ab 10 Gegnern oder so, und selbst da würde ich wohl kaum Gruppen mit über 4 Mitgliedern machen.
Echte "Minions" gibt es in dem System sowieso nicht, außer man kann "Diablo-Taktik" machen, weil zumindest bei offenerem Kampffeld ist eine größere Zahl schwacher Gegner alles andere als ungefährlich. Sobald ein SC flankiert wird, kriegt er schnell massive Probleme. Da können dann selbst Minions mit einer guten Karte z.B. Face Effects erzwingen, und dann wird's schiach. 
Ist aber auch kein Problem, weil "echte" Minions, die man dutzendweise wegräumt, will ich in dem System auch gar nicht. Würde mit den ganzen anderen taktischen Komponenten und den diversen Flächenzaubern auch nicht richtig harmonieren.
Sobald ein SC Feuerball kann (und das geht auf Stufe 1...), kannst du Minions vergessen. Wobei Burning Hands wahrscheinlich schon reicht. Umgekehrt würde die ganze Aktions-Ökonomie für Kämpfer nicht mehr richtig funktionieren, wenn sie gegen Minionhorden eingesetzt werden soll.
Er hat Jehova gesagt!
Außerdem möchte ich eher weniger verschiedene Systeme in den Regeln haben als mehr. Und eine komplett unterschiedliche Handhabung für eine Situation, die nicht allzu oft vorkommen sollte, ist da reiner Komplexitäts-Overkill.
Zumal eine Aktions-Ökonomie nicht mehr richtig funktioniert, sobald ein Teil der Figuren eine völlig andere verwendet. Und die Aktions-Ökonomie ist ein Schlüsselbaustein des Systems.
Aber was wenn die Gegner wirklich gleich stark und gleich viele wie die Spieler sein sollen? Dann bräuchte jeder NSC ein eigenes Deck, das kann der SL kaum handln.
Also bis jetzt war es nie ein Problem, für alle NSCs ein Deck zu verwenden. Auch ein Deck für 2 SCs ist kein großes Problem.
Ja, sie nehmen sich gegenseitig gute Karten weg, aber eben auch schlechte, also gleicht es sich aus. Und sowieso sind die alle auf einer Seite, also ist es für die Seite egal, ob jetzt Troglodyt Nr. 3 oder Nr. 5 den Joker und zwei 10er zieht...
Eigentlich funktioniert es sogar besser so, weil so die Gesamtverteilung guter und schlechter Karten für die ganzen NSCs konstanter bleibt als wenn jeder sein eigenes Deck hätte.
Wie hast du es denn bis jetzt gemacht? Wirklich immer alle Gegner mit einer Karte angreifen lassen? Auf diese weiße kann man SCs extrem schnell aus dem Spiel nehmen. Wenn die richtigen Karten gerade auf der Hand sind greifen vier Gegner einen SC mit einer 10 an und machen dann auch noch Schaden mit einer 10. Das was dann mit dem SC, sollte man meiner Meinung nach so nicht machen.
Bis jetzt habe ich, wie schon geschrieben, die Gruppenregeln ohnehin nur gelegentlich verwendet - sind ja explizit optional eben wenn es sonst zu unhandlich wird - und solange ich da die Gegner aufgeteilt habe, so dass Gruppen nicht zu groß werden, war es auch kein Problem.
Das einzige Extrem bisher war in der letzten Runde, als die Gegnergruppe einen hohen Angriff mit hohem Schaden gemacht hat und einen NSC-Begleiter der Gruppe gekillt hat. Dem SC (der 3 der 5 Angriffe abbekommen hat) hats aber trotzdem fast nichts getan.
Dafür haben in einer anderen Kampfrunde halt trotz massiven Erzwingens des Treffers alle nur eine 3 auf den Schaden gehabt, und sind allesamt nicht durch die Rüstung gekommen. Hat sich also relativ ausgeglichen.
Abgesehen davon entferne ich in der Version 5 sowieso gerade den damage flip, damit ist der Zufallsfaktor wieder merklich reduziert. Weil Treffer erzwingen konnte man in dem System, wenn man es drauf anliegt, ohnehin meistens (Verfehlen ist außer gegen spezialisierte Verteidigungs-Tanks eher die Ausnahme als die Regel), da hat es dann mehr ausgemacht, ob man eben auf den damage flip die 10 oder die 2 hatte.