"Erschieße einen Krampus-Terminator mit Säure-Phiolen aus einer Nerf Gun, um aggressive Preismanipulation von Kürbissen vor Halloween aufzudecken."
Ein klassisches Ergebnis meiner "Technik" von "Ich habe nichts vorbereitet, jeder Spieler am Tisch wirft mir ein Prompt hin und daraus mach ich spontan ein Setting und einen Plot-Aufhänger." (Diesmal waren die Prompts: "Cyberpunk", "Scooby Doo" und "Kürbisse")
Dafür ist wieder mein Eigenbau-System NaRS zum Einsatz gekommen, das ich primär für solche Umstände konzipiert habe: Universell genug, um es für so ziemlich alles verwenden zu können. Einfach genug, dass es schnell erklärt ist und Charaktere schnell gebaut sind. Gerade detailliert genug, dass Charaktere sich trotzdem individuell anfühlen, ihre Eigenheiten auch im Spiel spürbar zum tragen kommen und Ergebnisse nicht zu willkürlich erscheinen.
Ich hatte den Eindruck, das Resultat ist wieder ganz gut angekommen, und das System hat dafür auch wieder ganz gut funktioniert.
Wobei diese Szenario-Erstellungs-Methode natürlich besser für "überzeichnet und lustig" funktioniert als für "durchdacht simulationistisch und bierernst". Aber das passt für One-Shots ohnehin meist besser, und bedient bei den meisten Spieler-Konstellationen auch das ultimative Ziel "alle am Tisch sollen am Abend Spaß haben".
Und ich als Spielleiter habe auch meinen Spaß dabei, weil ich dabei noch mehr und noch schneller mitdenken und Dinge spontan ausdenken muss als die Spieler. Was mir persönlich eben Spaß macht. Ist sicher keine für jeden gangbare Methode.