D&D Kurz-Kampagne: Hinterbergen

  • Da momentan viele Neuzugänge D&D5-Runden suchen, könnte ich eine anbieten. Auch wenn ich üblicherwiese abseits von Ein-Abend-Einzelabenteuern kein D&D5-Spielleiter bin (was sich in Szenario und einigen Regel-Anpassungen niederschlägt; siehe unten).

    Die Runde würde jeden zweiten Montag ab ca. 18:30 stattfinden, und wäre auf etwa 1w6+6 Abende ausgelegt (ich leite keine ewigen Kampagnen, dafür passiert dann auch jeden Abend einiges).

    Sie wäre auf 4 bis 6 Spieler ausgelegt, wobei Neuzugänge gegenüber alteingesessenen Spielern Vorrang hätten.


    Das Szenario hat eine bedrohliche Stimmung, und es besteht keine Garantie auf ein gutes Ende. Es ist sehr wahrscheinlich, dass zumindest einige befreundete NSCs auf der Strecke bleiben. Vielleicht auch einige der anfänglichen Spielercharaktere (man kann immer auf einen neuen wechseln).

    Es wird nicht gleich "grimdark", "meat-grinder" oder "Horror", aber auch kein lustig-buntes Szenario, in dem nichts schief gehen kann, egal, was die Spielercharaktere tun. Siehe dazu die verwendeten Hausregeln unten.


    Die Gruppe spielt Bewohner eines abgelegenen Dorfes in einem bewaldeten Gebirgstal - das Hinterbergen im Titel. Seit zwei Wochen gehen dort seltsame Dinge vor sich. Wer in den Wald geht, stößt immer wieder auf seltsam verformte Pflanzen oder unbekannte, teils tote Tiere.

    Der (wenig beliebte, faule und gewalttätige) Gutsherr hat daraufhin vor einer Woche einen seiner Untergebenen zum Grafen geschickt, aber seitdem hat man nichts mehr vom Boten gehört. Entweder, der Untergebene ist nicht angekommen, oder der Graf interessiert sich nicht genug für Hinterbergen (beides denkbar, ihr habt den Grafen noch nie im Dorf gesehen).

    Nun sind zwei Jäger nicht ins Dorf zurückgekehrt, und der Gutsherr stellt einen Trupp "Freiwillige" (die SCs) aus den fähigeren Dörflern zusammen, um sie suchen zu gehen (er ist natürlich leider verpflichtet, zur Verteidigung des Dorfes zurück zu bleiben).


    Bezüglich Charakteren:

    • Die Spieler dürfen gemeinsam bis zu drei Völker wählen, die in Hinterbergen vorkommen. Alle SCs und NSCs des Dorfes gehören dann diesen Völkern an. Es gibt einfach ein Limit an möglicher Durchmischung in einem paar-hundert-Seelen-Dorf. Vor allem, wenn die meisten Ansässigen leibeigen sind, und hier geboren wurden.
    • Die Spieler dürfen und sollen NSC-Verwandtschaft und -Bekanntschaft ihrer Charaktere selbst (zumindest grob) ausarbeiten. SCs dürfen natürlich auch untereinander verwandt sein.
    • Grundsätzlich würde ich das 2014er Spielerhandbuch und das Elemental-Evil-Companion pdf zulassen. Wenn jemand unbedingt möchte, kann er auch gerne anderes Material verwenden (auch 2024er), aber dann muss er alle entsprechenden Regeln selbst kennen. Was er nicht bei Bedarf griffbereit hat, kann dann am Spieltisch einfach nicht verwendet werden, oder ich bestimme spontan, was passiert.
    • Charaktere starten auf Stufe 1, und können im Laufe der Runde wohl bis Stufe 3 oder 4 aufsteigen.
    • Wer Charaktere spielt, die in einem abgelegenen Dorf wenig Sinn machen (Mönche, akademische Zauberer) kann das tun. Dann hat der Charakter vom Gutsherrn einen zeitweiligen Dispens für die Ausbildung bekommen, mit der Auflage, nachher wieder zurückzukehren und "Schulden abzuarbeiten". Was erklärt, warum er in der "Freiwilligen"-Truppe gelandet ist. Grundsätzlich möchte ich aber, dass die meisten SCs plausibel im Dorf ausgebildet worden sein können, oder einfach natürliche Begabungen haben.
    • Grundsätzlich wird es vor dem losspielen die Möglichkeit geben, sich bezüglich Dorfgestalung und Spielercharakteren abzusprechen. Ich helfe auch gerne beim Charakterbau (soweit er sich auf 2014er PHB und EE Companion bezieht, den Rest kenne ich nicht).


    Bezüglich Regeln, würde ich 4 Dinge anders handhaben als üblich:

    • Eine kurze Rast dauert etwa 8 Stunden und inkludiert Schlaf. Eine lange Rast benötigt 3 Tage relative Ruhe (ohne zwischenzeitliches Abenteurern) in einer halbwegs sicheren und angenehmen Umgebung (normalerweise also im Dorf). Dazu ist zu sagen, dass sich zu bestimmten Zeitpunkten das Geschehen weiter entwickeln und Dinge passieren werden, normalerweise nicht zur Freude der Dörfler. Das übliche "Wir blasen alle begrenzten Fähigkeiten sofort raus und machen dann eine lange Rast" wird also kaum zum "best Ending" führen.
    • Maximale Hit Points werden allgemein halbiert. Das gilt für SCs, NSCs und Monster gleichermaßen. Das macht Kämpfe wesentlich schneller. Und riskanter. Solange man auf vollen HP war, fällt man aber bei einem geschafften Save für reduzierten Schaden nur auf zumindest 1 HP.
    • Dafür gibt es "Karma-Würfel": Bei jedem fehlgeschlagenen Wurf oder jedem HP-Verlust durch eine Aktion eines Gegners bekommt man einen kleinen d6. Später kann man, falls einem ein Ergebnis nicht passt, einem eigenen Wurf (Ability, Save, Damage etc.) bis zu 2 dieser Würfel ausgeben, hinterherwerfen und hinzuzählen, oder einem gegnerischen Wurf gegen den eigenen Charakter hinterherwerfen und abziehen (bei Flächenschaden nur Auswirkung auf den eigenen Charakter). Man kann maximal 5 dieser Würfel horten (Anzahl bleibt zwischen Spielabenden erhalten). Wie oben gesagt: Das Szenario ist nicht ganz "grimdark".
    • Es gibt keine "level-appropriate Encounters". Gefahr wird aber normalerweise kommuniziert, so dass ihr euch entscheiden könnt, was ihr wie angehen wollt und was ihr lieber bleiben lasst. Falls ihr z.B. auf Stufe 1 vor einer Höhle steht, vor der sich die Knochen gefährlicher Tiere türmen, und dann einfach aufs Geratewohl rein marschiert, braucht ihr euch nicht wundern, wenn da etwas drin ist, das ihr nicht einfach niederkämpfen könnt.


    Wer an dieser Runde Interesse hat und zur fraglichen Zeit auch meistens mitspielen könnte (andere Zeitpunkte wären bei mir nicht verlässlich machbar, und ich möchte eine regelmäßige, fixe Runde - das ist also nicht verhandelbar), bitte melden. Gerne auch gleich mit Wünschen bezüglich Charakter und Einbettung ins Dorf.

    Falls in den nächsten Wochen genug Leute (zumindest 4 Spieler) zusammenkommen, leite ich die Runde. Falls es ein Übermaß an Interesse geben sollte, gilt: Neueinsteiger vor Alteingesessenen, dann in Reihenfolge der Meldungen hier im Thread.

  • Hallo,

    Ich würd gern mitmachen.

    Ersten 2 Augustwochen bin ich nicht in Wien aber danach sollte montags fast immer gehen.

    Bei der Charaktergestaltung bräuchte ich wahrscheinlich bissi Hilfe.

    gerne einen schnöden Waldläufer. Jäger/Sammler sowas in die Richtung.

  • Falls du am 10. 08. noch weg bist (ich nehme an, "erste Augustwoche" meint hier ab 03., also ja), wäre der erste reguläre Termin der 24. 08.

    Am 17. 08. kann ich ausnahmsweise auch, da ist meine andere jeder-zweite-Montag-Runde noch auf Sommerpause.

    Ich rechne ohnehin damit, den größeren Teil des ersten Termins für Vorbesprechung, Charakterbau, Dorf-Ausdefinieren etc. zu brauchen, weil das in-persona sicher auch besser geht als online. Da könnte ein Extra-Termin Sinn machen.

  • Also D&D aber mit Gefahr für die Spielercharaktere? Klingt irgendwie spannend.

    Ich wäre dabei, würde aber Neuzugängen den Slot überlassen, sofern es zu genug Anmeldungen kommt.