Ich denke, mit viel allgemeiner Rollenspielerfahrung würde man hier schon gut fahren.
Und, wie eingangs geschrieben, hat es in den letzten jahren wohl kaum jemand gespielt, die anderen sind also regeltechnisch auch zumindest "rostig".
Teilweise wäre eine Aussenperspektive auch interessant - vor allem kann es im Abenteuer nicht schaden, wenn Spieler sich nicht rein an den Dingen am Charakterbogen festklammern, was gerade bei Systemen mit komplexeren Charakterregeln leicht passiert ("Ich habe genau das optimiert, also muss ich auch genau das machen...").
Eines der Hindernisse für einen nicht-Splittermond-Spieler ist sicher, dass der Charakterbau nicht der schnellste ist. Plus die Steigerung auf (mittleren bis späten) Heldengrad 2 (Heldengrade sind weit gefasste XP-Bereiche und gehen nur von 1 bis 4), der auch nochmal dauert. Splittermond ist kein DSA4 (auch wenn ehemalige DSA4-Leute beteiligt sind), aber sicher auf der komplexeren Seite was regelsysteme angeht.
Ich werde aber sicher vorher mal meine eigenen Tests machen, und dafür passende Testcharaktere bauen. Die nehme ich dann auch mit, für Leute, die keinen eigenen Charakter haben. Trotzdem müsste ich die ganzen Dinge am Charakterbogen mal erklären, in Splittermond haben Charaktere recht viele Sonderfertigkeiten mit Spezialregeln zusätzlich zu den Fertigkeitswerten. Eher geradlinige Kämpfer-Charaktere sollten aber recht schnell beherrschbar sein (die haben dann halt bestimmte Kampfmanöver).
Was Welt-Wissen angeht: Ist für das Abenteuer sicher nicht erforderlich, das für die Situation Wesentliche wird im Abenteuer eh direkt erklärt. Lorakis-Kenner hätten wohl einen kleinen Immersions-Bonus, weil das Abenteuer auf etablierte Fakten Bezug nimmt, aber ich glaube nicht, dass da sich irgendwer im Verein noch an genug Details erinnert.
(Ich musste das meiste auch wieder nachlesen)