Beiträge von Katharina

    Ich würde behaupten im PnP (sofern man es nicht total brettspielmäßig spielt endet das Balancing spätestens nach einigen Sitzungen würde ich behaupten.
    Zwar kann die Balance für Startcharaktere gegeben sein und auch über Erfahrungspunkte kann das noch funktionieren (wenn man es denn schafft alles ausbalancieren). Aber die Balance endet dann halt an erarbeiteten Errungenschaften im Spiel. Das kann ein magisches Schwert sein oder eine seltsame Fähigkeit die der SL vergibt oder simpel daran das die Spieler völlig andere Schwerpunkte beim verteilen der EP legen.

    Ich denke, das hängt stark vom System ab. Bei D&D5 sehe ich das z.B. nicht so, da hier aufgrund der Klassen stark vorgegeben ist, wie sich die Charaktere entwickeln und es hier wenige Entscheidungen zu treffen gibt. Und die Entscheidungen, die man treffen kann, sind alle recht gleichwertig. Und für die Magic Items gibt es (wenn man sich daran halten mag) offizielle Empfehlungen dazu, wie viele Magic Items ein Char auf welchem Level haben sollte.

    Bei anderen Systemen (DSA4) sehe ich das aber ähnlich wie du. Und da ist es meiner Meinung nach einfach eine Frage des Spieldesigns, ob ein System wert darauf legt, dass die Charaktere ungefähr gleich stark sind, oder ob es eher mehr Entscheidungsmöglichkeiten und einen realistischeren Ansatz bieten möchte. Ich bevorzuge tendenziell ersteres, da ich mich sonst in der Zwickmühle finde, einen Charakter entweder so zu bauen, wie ich ihn mir vorstelle oder so, wie er effektiv ist. Sind alle Optionen gleichwertig, kann ich einfach das wählen, was besser passt.

    Zitat

    Wird langsam zeit das es in meiner Gruppe ein bissi härter wird. XD

    Das Gefühl kenne ich ;)

    Andreas Melhorn unterscheidet in seinem (meiner Meinung nach sehr empfehlenswerten) Buch "Abenteuer gestalten" zwischen "Combat as Sport" und "Combat as War", wobei die ursprüngliche Theorie dazu wohl von enworld stammt:https://www.enworld.org/thread…n-d-d-play-styles.317715/ . Mir hat das damals einen neuen Zugang zum Thema Balancing eröffnet, daher hier kurz eine Zusammenfassung:


    Beim "Combat as Sport" geht es, ähnlich einer Sportarena, um einen ausbalancierten Kampf, bei dem der gewinnt, der seinen Charakter am Besten geskillt hat und seine Fertigkeiten optimal einsetzt. Ich würde sagen, dass die offiziellen D&D5-Abenteuer stark diesem Ansatz folgen - in der Adventurers League werden die Gegener sogar ganz explizit daran angepasst, wie viele Chars auf welcher Stufe an dem Kampf teilnehmen und auch die Empfehlungen im Dungeon Master Guide gehen in diese Richtung.

    Ein anderer Zugang zu Kämpfen wäre der "Combat as War", bei dem es nicht um einen fairen Kampf geht. Tendenziell fallen eher ältere Kaufabenteuer in diese Kategorie, bei der es auch passieren kann, dass Stufe 1 Charaktere durch blöden Zufall in einem Raum mit einem Drachen tappen. Die Situation an sich ist realistischer, da der Gruppe nicht nur immer passende Gegner präsentiert werden. Gleichzeitig wäre ein Kampf der Stufe 1 Chars gegen den Drachen völlig einseitig, unfair und auch durch effektives Spielen nicht zu gewinnen. Die SpielerInnen können die Situation aber vielleicht zu ihren Gunsten entscheiden, wenn sie kreativ vorgehen (Fallen legen, täuschen, Umgebung nutzen). Manchmal hilft aber auch nur weglaufen.


    Persönlich kann ich beiden Zugängen etwas abgewinnen, wobei ich merke, dass ich freitags nach einer anstrengenden Woche eher zum "Combat as Sports" tendiere, während ich ausgeschlafen am Wochenende die kreativere und überraschendere Herausforderung des "Combat as War" interessanter finde. In beiden Fällen finde ich es aber gut, wenn klar ist, was ein System möchte und auch was die Gruppe möchte. Ich minmaxe gerne dort wo es passt, ich spiele aber auch gerne Abenteuer, bei dem ich Charaktere primär nach Fluff baue und dafür auch unkonventionellere Lösungen gefragt sind. Insofern finde ich die oben skizzierte Unterscheidung sinnvoll um zu wissen woran ich bin. Auch wenn in der Praxis dann ohnehin meist Mischformen auftreten :)

    21 Will die größte BBEG werden, da bislang nur Männer den Job hatten und Gleichberechtigung nie verkehrt ist

    22 Will als Halbling der größte BBEG werden, um der Welt zu beweisen, dass nicht alle Halblinge klein und harmlos sind.

    23 Hält sich selbst für einen Helden, der Gutes tut, während er die SCs als BBEG sieht.

    24 Ist einfach seit jeher böse.



    100 ist eine große Zahl, da schaden Ähnlichkeiten nicht, denke ich.

    5. Ließ sich mit dämonischen Mächten ein, da sie dachte, aufgrund ihres adeligen Bluts nicht von diesen korrumpiert werden zu können.

    6. 5. Ließ sich mit dämonischen Mächten ein, da er dachte, die Berichte über deren Gefährlichkeit sind Fake News der Herrschenden.

    Wir spielen Cthulhu Now. Die Gruppe vermutet, dass SC1 von einem Zombie gebissen wurde (und das verschweigt), bei einer oberflächlichen Untersuchung lassen sich jedoch keine Bissspuren finden.

    SC1: "Dann ziehe ich mir eben auch die Unterhose aus, so dass auch alle meinen [zensiert] erkennen."

    SC2: "Den schaue ich mir genauer an."

    SL: "Würfel auf Verborgenes erkennen."

    Archivar - Hat eine Rollenspielsession mitgeschrieben und seine Mitschrift veröffentlicht


    Plappermaul - Hat ein neues Forentopic unter “Diskussionen und sonstiges” erstellt.

    Vielen Dank für die raschen Rückmeldungen! Ich würde dann gerne den 3.10. und den 23.10. fixieren. Dann kommt jeder zumindest einmal zum Spielen (zumindest hoffe ich, dass Sandra und Valentin auch bei einem Termin können) und dann geht hoffentlich auch mit dem Siedlungsaufbau etwas weiter :)

    Schade, aber das war zu erwarten.

    Macht es Sinn, wenn wir an dem Wochenende stattdessen eine kleine Online-Con machen um interessierte Nerds ans Rollenspiel heranzuführen und Nachwuchs zu generieren? Mir schweben eine Handvoll Einführungsrunden und 1-2 Panels (zB wie man ein Abenteuer leitet) vor.