Beiträge von BigWolf

    Ich würde sagen, dass sich:
    - Vereinsabende an komplette Neulinge und an Leute die den Verein mal kennen lernen wollen richten
    - Schatzkiste richtet sich an Spieler die neu/nichige Systeme ausprobieren wollen
    - Offene Runden stehen für verschiedene Dinge:
    1) SL die eine neue Runde anbieten und Spieler suchen
    2) Bestehende Runden die noch Platz für weitere Spieler haben
    3) One-Shots die für alle (häufig Neulinge) offen sind
    - geschlossene Runden richten sich an niemanden. Sie sind einfach ein Platzhalter, damit man weiß das gewiße Räume im Lokal belegt sind. Außerdem ziegen sie, dass im Lokal etwas los ist.

    Ich denke eine so klare Abgrenzung der Zielgruppen gibt es bei uns daher gar nicht, da unser Kalender und die dortigen Einträge vor allem für organisatorische Zwecke gedacht sind.

    Grundsätzlich könnte ich D&d5 meistern. Ich bin nicht so sattelfest wie andere im Verein, aber fürs leiten sollte es reichen, auch wenn ich manchmal etwas in den Büchern blättern und suchen muß.

    Zu mir: Ich bin 46, meistere seit mehr als 30 Jahren (sehr viele Systeme) und bin vom Stil auf der simulationistischeren Seite. Ich habe an Samstagen leider überhaupt keine Zeit und üblicher Weise nur 2 Sonntage im Monat frei. Außerdem bin ich leider auch gesundheitlich dauerhaft angeschlagen, was manchmal zu kurzfristigsten Ausfällen führen kann.

    Zum kennenlernen würde ich ein ersters Treffen im Vereinslokal und einen One-Shot vorschlagen. Dnach kann man alles andere weiterausmachen (Wann, Wo, Kampagne, ...)

    Falls ihr meint es mal mit mir probieren zu wollen können wir uns mal einen Termin ausmachen.

    Der Gedanke, dass sich an 1 oder 2 Abenden im Monat möglichst viele Vereinsmitglieder treffen und wir dann somit auch im Fall der Fälle Neulingen etwas bieten können war ganz gut und die eigentliche Idee dahinter, dass es nur mehr 2 Vereinsabende im Monat gibt. Viele Leute hatten sich aufgeregt, dass die vielen Vereinsabende dazu führen, dass nie mehr als einige wenige Leute (manchmal nicht mal einer) anwesend waren und somit nichts zustande kommt und dafür eigentlich niemand seine Freizeit opfern will. Die Leute waren bei der entsprechenden GV von der Idee durchaus angetan, aber im Endeffekt hat sich dann quasi weitehin niemand für die Vereinsabende die Zeit genommen. Es hat sich dadurch an dieser Situation also nichts geändert.

    Ich fürchte, dass ein Vereinsleben heutzutage für die meisten Leute einfach nicht mehr gewünscht ist. Wir sind zum Dienstleister und Platz zum spielen "verkommen" Mir tut das ganze sehr weh, aber ich denke allmählich habe ich mich damit abgefunden, dass sich die Zeiten geändert haben. Daher habe ich eigentlich auch die Hoffnung aufgegeben, dass sich daran wieder etwas ändern wird. Aus diesem Grund halte ich auch den 2. Punkt bei den offenen Vereinsabenden für grundsätzlich Nebensächlich. Unsere Mitglieder und die regelmäßig kommenden Tagesmitglieder können sich ihre Runden über das Forum oder Discord gut selber ausmachen und brauchen dafür eigentlich keine Unterstützung von Seiten des Vereins. Das zeigt sich an den überwiegend geschlossenen Runden die bei uns im Verein angeboten werden und daran, dass häufig, sobald eine Clique sich zusammen gefunden hat, Runden vom Verein wegverlagert werden und der Verein dann kaum mehr eine Rolle spielt.

    Bei wem das ganze nicht so gut geht und wer vom Verein Unterstützung benötigt sind Neulinge. Daher finde ich auch, dass die offenen Vereinsabende eigentlich für diese da sein sollten. Aber auch dort hat sich das Problem mit den Spielern ergeben. Denn es kommt nur selten eine ganze Gruppe von Neuen in den Verein. Meist sind es 1 oder 2 und für die sollte dann etwas Angeboten werden. Dies geht aus mehren Gründen besser wenn auch zumindest 1 - 2 alte Hasen da sind die Mitspielen. Die Frage ist nur wie man diese motiviert. Und daher wurde auf Systeme gesetzt die eine flache Entwicklungskurve haben. Denn so können alte Hasen mit erfahreneren Charakteren und Neulinge zusammen One-Shots spielen ohne das die einen vollkommen überfahren werden und die anderen nich ständig 1st Level Charaktere spielen müssen. Außerdem hilft es Neulingen wenn sie nach einem Abenteuer den Charakter verbessern können und an einem anderen Tag wenn sie mal wieder vorbei schauen diesen weiter spielen können.

    Ich weiß, dass DSA4 eigentlich zu Komplex für Anfänger ist, aber bisher hatte ich bei meinen Runden damit nur selten Probleme. Manche Spieler sind auch wieder gekommen, bis sie aus anderen Gründen den Verein den Rücken gekehrt haben.

    Ja, diese "relativ klare Gruppe von ein paar Leuten" war meiner Meinung nach aber wichtig, weil das die SLs waren, die dort üblicherweise etwas angeboten haben. Und ja, seitdem es da eine fixe Liste an Terminen gibt anstatt diese Leute zu fragen, wann sie denn tatächlich Zeit haben, funktioniert das nicht mehr. Weshalb ich übrigens immer noch der Meinung bin, dass die Umstellung auf eine fixe Liste an Terminen eine sehr fragwürdige Entscheidung war.

    fodazd Was ich nicht verstehe, wenn es so gut funktioniert hat, warum habt ihr dann aufgehört? Ich wüßte nicht, dass irgendwem verboten worden wäre das alte Prinzip Diversitätsabend fortzuführen, oder? Eure Gruppe hätte sich weiterhin ihre Termine ausmachen und das ganze dann als offene Runde unter dem Titel Spontanrunde oder Rollenspieltreffen, ... mit kurzer Erklärung eintragen können.

    Die Umbenennung war gewünscht da Diversität heutzutage ein stark politisierter Begriff geworden ist. Die Fixierung sollte ursprünglich sicher stellen, dass die KASU Treffen, und die offenen Vereinsabende wenn möglich nicht mit den Schatzkiste Terminen kollidieren und man das ganze leichter auf Cons komunizieren kann. Außerdem hatten sich einige Leute aufgeregt, dass 2 Vereinsabende im Monat zu wenig sind und so sollte mit dem fixen Schatzkiste Termin auch ein quasi 3.Vereinsangebot im Monat sein. Da es offensichtlich nicht so gut funktioniert hat stellt sich dabei sicherlich die Frage ob es nicht sinnvoller ist "RPG-Schatzkiste" als Label für eine gewisse Art von Runden zu verwenden denn als fixen Programmpunkt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen würde ich dies durchaus für sinnvoll halten.

    Ein weiterer Punkt: Bei den Diversitätsabenden (wie sie noch so geheißen haben) hat es meiner Meinung nach sehr gut funktioniert, dass Leute spontan aufgetaucht sind und sich dann erst vor Ort entschieden haben, wo genau sie mitspielen wollen. *Möglicherweise* war das deshalb, weil es üblicherweise keine eigenen Termineinträge mit Teilnehmerlisten für die einzelnen angebotenen Runden gegeben hat?

    fodazd Ich war zwar bei keinem Diversitätsabend dabei, aber nach allem was ich gehört habe stimmt das so nicht. Wie oben beschrieben wart ihr eine relativ klare Gruppe von ein paar Leuten die sich einen Termin ausgemacht haben an dem sie spielen wollen und habt andere eingeladen dazu zu stoßen. Wenn ihr euch vorher nicht abgesprochen hattet, dass zumindest eine mindestanzahl an Leuten gekommen ist hattet ihr keine Termine. Seit die Diversitätsabende auch einem fixen Rythums folgen scheint es auch dort nicht mehr so gut zu klappen, oder?

    fodazd Ich glaube, dass wir vollkommen unterschiedliche Vorstellungen haben was ein offener Vereinsabend sein soll und deswegen haben wir auch so unterscheidliche Ansichten.

    Soweit ich es Verstanden habe ist der offene Vereinsabend dazu gedacht, dass Neulinge an diesen Tagen zu uns kommen können um sich den Verein an zu schauen und uns kennen zu lernen. Dieses Angebot soll möglichst Niederschwellig (also auch ohne Forum und Anmeldung) sein und möglichst regelmäßig, dass sich die Leute darauf einstellen können und wir diese Termine bereits Monate im vorhinen bekannt geben können (z. B auf Cons).

    Das heißt der offene Vereinsabend soll eine Dienstleistung des Vereins darstellen, weswegen ja gerade auch etwas dahin gehend geändert wird, dass die SL an den Vereinsabenden z. B. keinen Abendbeitrag entrichten sollen, ...

    Daher sehe ich diese Abende nicht als Teil des Freizeit-Teils des Vereins sondern wie bei den Cons als Arbeitsdienst. Daher würde ich dort von den SL, ... eine gewisse Leistungsbereitschaft und Professionalität ewrwarten.

    Für alles andere, wie sonstige Runden die man sich zusammen sucht, ... braucht es keinen offenen Vereinsabend, da man sich das übers Forum selbst organisieren kann. Dies geschieht ja auch schon und so kommt es dazu, dass wir eben auch an den Vereinsabenden andere Runden z. B: Mistery Island stattfinden.

    Die Beschränkung auf wenige System soll daher dafür sorgen, dass nicht nur SL sondern auch Spieler für diese Dienstleistung da sind.

    Persönliche Meinung von mir: Nachdem eine System-Beschränkung an offenen Vereinsabenden aus meiner Sicht eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem jetzigen Zustand wäre, bin ich stark dafür, die Sinnhaftigkeit *jetzt* zu hinterfragen, und nicht erst in ein paar Monaten, wenn dann klar ist, dass es nicht den gewünschten Effekt erzielt hat.

    fodazd Mich würde echt interessieren, inwieweit das neue System für dich eine deutliche Verschlechterung darstellt? Ich bin wohl zu Betriebsblind denn ich sehe keinen einzigen Punkt der es für dich schlechter macht, oder?

    Persönliche Meinung von mir: Ich glaube nicht, dass man das von den meisten Leuten erwarten kann. Der Verein ist am Ende immer noch eine Freizeitbeschäftigung, und warum sollte ich da etwas machen, was mich frustriert oder was ich dämlich finde? Eine mögliche Antwort ist, dass *andere* Leute das wirklich gut finden, aber das wirft die nächste Frage auf: Wäre das für die Spieler ein gutes Erlebnis, wenn der SL nicht so wirklich motiviert ist?

    Genau das ist wohl die Frage! Schaut jeder nur mehr auf sich selbst und sein eigenes Vergnügen? Wenn ja dann brauchen wir uns nicht mehr groß Gedanken machen, denn dann wird der Verein früher oder später eh eingehen, und in diesem Fall hätt er es verdient. Diese Diskussion hatten wir bereits Anfang der 2000er und damals war die Situation so, dass wir noch mehr Leute hatten die bereit waren das persönliche Vergnügen dem Wohl des Vereins hintenanzustellen und ich hege die Hoffnung, dass wir auch heute noch genügend Leute haben denen der Verein wichtig genug ist. Heute ist der Verein sogar mehr als früher darauf angewiesen, dass wir Leute haben die sich als Vorstand, Lagerist, Bibliothekar, SL, auf Cons und bei so vielen anderen immer wieder im Verein anfallenden Tätigkeiten (Sauber machen, Umräumen, Aufbauen, ...) engagieren. Ich fürchte aber, dass dies mit eines der Probleme ist, da jeder nur eine gewisse Zeit und Energie zur Verfügung hat und zwar als Vorstandsmitglied vielleicht den Verein unterstützt, dann aber die Zeit zum leiten fehlt.

    Was die Motivation betrifft ist es eine Frage der Professionalität. Auch in der Arbeit gibt es Tage, an denen man vielleicht vollkommen mies drauf ist und trotdzdem wird erwartet, vor allem im Umgang mit Kunden, dass man seine Arbeit freundlich und ordentlich erledigt. Aber die von Dir geschilderten Ausmaße sollte es niemals annehmen. Wenn die Motivation für den Verein etwas zu tun jedoch nicht da ist, kann es sein, dass so etwas passiert, aber dann bist du, meiner Meinung nach, falsch als SL für offene Vereinsabende. Allerdings stellt sich dann auch die Frage, warum und wofür du hier diskutierst, wenn dass deine Einstellung zu dem Thema ist?

    *Haben* wir tatsächlich viele Spieler, die nur für diese Systeme auftauchen würden und für keine anderen?

    Wir könnten uns theoretisch mal überlegen, eine große Umfrage zu machen bezüglich "Welche Systeme würdet ihr gerne spielen?" und "Welche Systeme würdet ihr auf keinen Fall spielen?". Dann hätten wir zumindest mal eine bessere Datengrundlage für diese Diskussion, auch wenn die Eigung der jeweiligen Systeme für Vereinsabendrunden (Levelsystem, etc.) dann natürlich immer noch berücksichtigt werden müsste.

    Ich denke wir haben Spieler, die auch für andere Systeme kommen würden, aber die Frage ist ob sie regelmäßig kommen würden? Und so wie es aussieht scheinen für andere Systeme die Spieler, zumindest für offene Vereinsabend Runden, zu fehlen. Natürlich können wir eine Umfrage machen, aber was bringt es wenn dann heraus kommt, dass die Spieler am Liebsten Vampire the Maquerade, D&D5, ... spielen würden und diese System für die offenen Vereinsabend Runde, wie bereits festgestellt wurde, nicht wirklich geeignet sind? Oder wir stellen fest, dass es bei jedem System z. B. ca. 60 - 80 & des Vereins sagen würden, dass wollen wir überhaupt nicht? Die relevante Frage ist ob die Spieler die ein System wollen, bereit sind am offenen Vereinsabend nach möglichkeit zu kommen und gemeinsam mit Neulingen zu spielen, oder? Bei DSA4 trifft dies halt meist zu.


    Meiner persönlichen Meinung nach wäre das deutlich besser als eine Systembeschränkung. Wenn Leute heim gehen, weil sie das gewählte System nicht spielen wollen, dann ist das grundsätzlich ihre Sache, aber Leute *aktiv* heim zu schicken weil sie ein System spielen wollen das am konkreten Abend nicht "erlaubt" ist macht einen noch deutlich schlechteren Eindruck.

    In diesem Fall ist es dann nicht nur ihre Sache, weil damit der gesamte Zweck des Vereinsabend untergraben wird. Wie oben schon geschrieben: zu wenige Spieler = keine Reunde = Neuling entäuscht oder SL auf Dauer enttäuscht = Ende offener Vereinsabende. Außerdem wurde noch niemand weggeschickt, weil er ein anderes System anbietet und spielen will. Wäre das der Fall hätten wir nicht die ganzen geschlossenen Runden an den Vereinsabenden. Ausnahme hiervon wäre wenn alle Räume belegt sind, dann hätten die offenen Vereinsrunden den Vorzug, aber dann hätten wir dieses Problem nicht mehr, wenn das regelmäßig der Fall wäre.


    Es kann aber durchaus sein, dass das Problem teilweise beim Kalender liegt: Wenn du als SL eine Runde angekündigt hast und die einfach nicht stattfindet, weil zu wenige Spieler sich angemeldet haben, dann willst du vielleicht nicht deine angekündigte Runde absagen und damit die 1-2 Leute enttäuschen, die sich schon dafür angemeldet haben um wo anders mitzuspielen?

    Eigentlich sollten an den Vereinsabenden keine Runden abgesagt werden, es sei denn es gibt noch eine alternative Runde. Denn es sollte für den Fall das Neulinge kommen, eben offen sein und eine Runde angeboten werden. Sobald ein Neuling angemeldet ist, versuche ich die Runde irgendwie stattfinden zu lassen und falls ich in so einem Fall mal ausfalle, versuche ich immer einen Ersatz-SL zu schicken. Obwohl vielleicht ist es praktischer, wenn wir auf Anmeldungen bestehen und es so etwas wie einfach vorbei kommen nicht mehr gibt. Das würde einige Probleme beheben.


    Wir könnten uns überlegen, bei Runden an offenen Vereinsabenden die Teilnehmerliste bei den Kalendereinträgen zu deaktivieren, mit dem Hinweis dass man sich stattdessen direkt beim offenen Vereinsabend anmelden soll, und es wird dann vor Ort entschieden, was tatsächlich gespielt wird? Bin mir nicht sicher, ob das Sinn machen würde, aber dann hätten wir vielleicht weniger das Problem mit "Ich habe zu wenige Anmeldungen für meine spezifische Runde und sage daher ab und komme nicht".

    Falls du dich erinnerst, war das System am Anfang genau so. Es hat absolut nicht funktioniert. Erst auf den Hinweis von Herbert, dass wir eine Konkretes Angebot, am Besten mit Beschreibung, einstellen müssen, ist es besser geworden, aber damit hat sich auch die Erwartungshaltung der vorrbei kommenden Spieler geändert. Mir wäre es auch lieber wir hätten noch die guten alten Zeiten wo wir uns am Vereinsabend treffen und sich dann die RUnden bilden, aber ich fürchte diese Zeiten gehören wirklich der Vergangenheit an. Früher hat es funktioniert weil zumeist 4 - 6 Spieler einer quasi fixen Runden da waren, die auch bereit waren für den Fall der Fälle mal was anderes zu machen bzw. die Spieler sich dann halt (widerwillig) der vorhandenen Runde angeschlossen haben. Als die Spieler mit der Zeit ausblieben, weil sie irgendwann gesagt haben dass sie lieber Kampagnen spielen bzw. Neulinge ihr Spielgefühl stören, blieben diese immer häufiger Weg. Dadurch sind SL immer häufiger Heim gegangen weil keine Runden zustande kamen, ... Solange sich nicht wieder eine flexible Gruppe an Spielern findet die so etwas wieder aufzieht sehe ich keine Chance auf ein Revival.

    Wir haben zwei Probleme bei den Vereinsabenden:

    1) Zu wenige verschiedene SL: Jup das ist wirklich ein Problem das den wenigen SL die an den Vereinsabenden leiten immer wieder mal furchtbar ärgert. Dieses Problem wird meiner Meinung nach mit dem neuen System nicht wirklich behoben. Vor langer Zeit hatten wir im Verein auch nur ein paar Systeme die hauptsächlich an den Vereinsabenden gespielt wurden. Das waren AD&D, DSA3, Recon, Shadowrun3 und Star Wars D6. Dies waren die häufigst gespielten Systeme und daher hatte quasi jeder einen Charakter dafür und wer grundsätzlich gemeistert hat hat auch für eines dieser System mal gemeistert wenn er eine Idee hatte. Heute ist es, aus vielen Gründen, leider nicht mehr so. Die Leute die meistern können haben sich in die für sie bevorzugten Systeme zurück gezogen und bleiben dabei. Ich bin überzeugt davon, dass fodazd oder Goofy DSA4 auch leiten könnten. Daher liegt es weniger am Können als am Wollen der Spieleliter. Da liegt es eher an der Frage ob die Leute bereit sind über ihre Schatten zu springen und auch mal, quasi als Dienst am Verein, etwas zu leiten das sie nicht so mögen. Ich stimme Smirg zu, dass eine andere Systemauswahl dieses Problem nicht beheben wird. Ich glaube, dass viele verschiedene Systeme uns mehr Rundenangebote und potentielle SL bringen, uns dies aber zum anderen Problem führt.

    2) Zu wenige bis keine Spieler: Wir haben die zahl der offenen Vereinsabende deswegen reduziert, dass eben an diesen 2 Terminen im Monat sich die Vereinsmitglieder so zahlreich wie möglich treffen damit wir ein Angebot an Neulinge stellen können, das Vereinsleben und der Zusammenhalt gestärkt wird und wir Neulingen das Bild eines lebendigen Vereins abgeben. Davor war es so, dass einige wenige immer wieder vorbei gekommen sind und dann oftmals, wenn keine Neulinge kamen nach hause gingen, weil sie nur zu 2. oder zu 3. dasaßen. Noch schlimmer war die Situation wenn dann mal tatsächlich ein neuer Spieler aufgetaucht ist und wir den dann nach Hause schicken mußten weil außer dem SL und ihm sonst niemand kam. Und hin und wieder kam es sogar vor das der Verein zu blieb weil gar niemand (aufgrund der äußerst unbefriedigenden Situation) gekommen ist. Das eigentliche Ziel der Verringerung der Vereinsabende ist gescheitert, aber es hat zumindest dazu geführt, dass die geringe Anzahl an SL zumindest an (soweit ich weiß) jedem Abend zumindest eine Runde anbieten konnte. Außerdem hat es dazu geführt, dass Neulinge gebündelter kommen so dass man dann auch eine Runde zusammen gebracht hat. Bei meinen Vereinsabend Runden gelang, dies oft jedoch nur weil ich, sobald die Runde angekündigt war, aktiv Spieler angerufen und angeschriben habe um zumindest sicher zu stellen, dass wenn 1 Person kommt die Runde stattfinden kann. Teilweise hatte ich 1 Anmeldung für eine neue Person und keine weiteren Spieler. Da habe ich dann die anderen Mitspieler teilweise "angebettelt" dass sich jemand erbarmt damit es klappt. Außerdem führt der Spielermangel dazu, dass es sich zumeist nicht auszahlt, an einem Vereinsabend an dem bereits eine Runde angekündigt ist, eine 2. offene Runde anzubieten, da man fast sicher davon ausgehen kann, dass es für beide Runden nicht reicht. Ausgenommen hiervon sind Runden die quasi schon fix sind und die Möglichkeit bieten das noch 1 Spieler dazu einesteigen kann.

    Mit zu wenigen SL kann zumindest bisher der "Betrieb" mehr schlecht als recht aufrecht erhalten werden, aber wenn die Spieler fehlen wird aus einer Runde nichts. Daher sehe ich das Mitspieler-Problem als das größere der Beiden an. Denn selbst wenn man dann für einen oder 2 Leute meistert, hinterlässt dies, soweit ich von mancher Rückmeldung gehört habe, ein schlechtes Bild und die Spieler sehen wir oftmals nicht wieder.

    Außerdem führen zu wenige Spieler auch dazu, dass es immer weniger SL gibt. Wie wir auch der "leidvollen" Erfahrung lernen mußten, kommen immer weniger SL und bieten etwas an wenn nicht klar ist, dass sie etwas leiten können. Denn niemand sitzt gerne einfach rum und wartet. Diese Art der Zeitverschwendung tut sich nicht mal der Treueste SL auf Dauer an.


    Alternativ könnten wir versuchen zu sagen, dass wir an jedem Vereinsabend zumindest 3 SL da haben, die jeder eine andere Runde anbieten und die dann im Falle eines Falles bei dem mitspielen der eine Runde zusammen bringt. Dies führt aber auch wieder dazu, dass das "Ich mag das System und spiele es daher nicht" Problem wieder auftritt und dann wieder die SL umsonst da waren und einfach nach Hause gehen, wenn nichts zustande kommt. Oder aber man könnte verärgerte Neulinge und alste Hasen haben wenn dann jede Runde nur 1 Spieler hat und diese dann etwas spielen "müssen" für das sie sich nicht gemeldet haben. Daher bin ich da sehr skeptisch ob dies funktionieren könnte. denn hätten wir dieses "Ich mag das System und spiele es daher nicht" Problem gar nicht wären wir nicht in dieser Situation bzw. würde man sich jetzt nicht über die angedachten Möglichkeiten der wenigen Systeme aufregen, oder?

    Hallo! Es fehlen meiner Meinung nach noch ein paar Infos.

    - Soll der Spielleiter dauerhaft die Runde übernehmen oder nur bis der alte Spielleiter wieder kann?
    - Spielt ihr unter der Woche, am Wochenende, flexibel?
    - Soll ein fixer Rythmus sein oder macht man sich das halt bei jedem Spielabend fürs nächste Mal aus?
    - Wie oft sollte gespielt werden (jede Woche, 1/Monat, ...)?

    Meiner persönlichen Meinung nach sind 2-3 Systeme zu wenig. Da hatten wir in der Vergangenheit immer schon mehr. Ich vermute hier gibt es eine inkorrekte Annahme, dass wenn man die Anzahl der Systeme einschränkt, die gewählten Systeme dann häufiger angeboten werden. Ich würde eher davon ausgehen, dass die Leute die gerne andere Systeme als die gewählen Systeme anbieten würden dann einfach nix anbieten werden.

    Außerdem hindert ja nichts die LEute die etwas anderes wollen außerhalb der offenen Vereinsabende offene Runden mit den Systemen die ihnen gefallen anzubieten. Bisher war jedoch weder das eine noch das andere groß der Fall.

    Durch die Einschränkung der System soll erreicht werden, dass von den erfahrenen Spielern und Clubmitgliedern halt 2 bis 3 zu den offenen Vereinsabenden kommen um mitzuspielen und den SL bei Neulingen zu unterstützen bzw. wenn keine Neulinge kommen das der SL trotzdem eine Runde hat und nicht umsonst kommt. Dies ist nun mal leichter wenn die SPieler wissen, dass sie Charaktere die sie haben weiter spielen und weiter entwickeln können. Daher sollen bei den gewählten Systeme auch möglichst brauchbar Anfängercharaktere und schon länger gespielte CHaraktere miteinander arbeiten können, ohne das die erfahrenen Charaktäre alles alleine machen und die Neuen sich daher nutzlos fühlen.

    Spieler die gerne neue Systeme ausprobieren haben, wie Smirg schon sagte, die Schatzkiste als Möglichkeit. Und wenn diese so begehrt wird, dass die Plätze dort ständig überbelegt sind dann müssen wir halt die Frequenz der Schatzkiste erhöhen und diese dann halt z. B. auch 2 Mal im Monat stattfinden lassen. Oder man überlegt, ob es nicht sinnmachen könnte, jede Runde mit einem neuen System, unabhängig wann diese gemeistert wird, unter dem Label Schatzkiste (quasi als Markenzeichen) anzubieten?

    kompjuternuss Gespielt wird mit Hausregeln (Liste wird noch folgen); Da die anderen beiden Spieler die sich gemeldet haben nur wenig Zeit haben gehe ich von 1 x im Monat einen Abend aus. Ich würde aber 2 Abende im Monat bzw. 1 ganzen Tag am WE bevorzugen. Die genauen Tage muß man dann bei Session 0 klären.

    Ich habe vor die Aarwood-Runde neu zu starten und würde dafür 4 - 6 Spieler suchen. Die Runde ist mehrere Jahre gelaufen, hat sich dann aber aufgrund diverser Gründe leider aufgelöst. Die Runde spielt auf einer von mir geschaffenen Welt und es wird mit einigen Hausregeln gespielt.

    Zum bekannten Hintergrund: Vor ca. 300 Jahren herrschte im Königreich Aarwood der weise, gerechte und äußerst beliebte König Skaff Mac Cal'Moore. Er regierte mit Freundlichkeit und Nachsicht zeigte jedoch eine starke Hand gegenüber den blutrünstigen Barbaren von der, vor der östlichen Küste gelgenen, Insel Nytsogoda. Er hate eine wunderschöne, liebreizenden und fürsorgliche Tochter, Prinzessin Laeky Mac Cal'Moore, die sein einziges Kind war. Die Königin ist kurz nach der Geburt der Prinzessin verstorben. Der berühmte Krieger Krestell Mac Mohan wollte die Prinzessin ehelichen und wurde von dieser erhört. Mit dem Segen des Königs wurde alles für die Hochzeit arangiert und der Tag der Freude rückte näher. Der Hofmagus Kundhomir Haggbotsky, der vor langer Zeit aus einem weit entfernten Land gekommen ist, war neidisch auf das junge Glück. Nachdem er geholfen hatte das Königreich zu stärken wollte er einen noch größeren Anteil vom Erfolg abhaben. In seiner Gier wurde er maßlos und versuchte die königliche Familie und die Berater unter seine Kontrolle zu bringen, was jedoch scheiterte. Daraufhin erhoffte er sich durch eine Hochzeit mit der Prinzessin und ein paar inszenierten Unfällen den Thron sein eigen nennen zu können, doch wurde ihm auch diese Idee durch die geplante Hochzeit zunichte gemacht. In seiner Wut verschwor er sich mit sämtlichen Dämonen und verfluchte das Reich und die königliche Familie, danach verschwand er. Der Fluch zeigte rasch seine Wirkung und binnen einem Jahr war das Königreich zerfallen, von Barbaren und Monstern geplündert und zerstört und die Bevölkerung Tod oder auf der Flucht. Was vom Königreich übrig blieb sind die südöstlich gelgenen Küstengebiete (Tropisch) und die südlichen Länder (Steppe), welche heute von den Nachfahren der Barbaren, dem Königreich Katsoyo unter der Tyrannei von Tenno Mitsuyogi, unterjocht werden. Der Südwesten (Prärie) bis hinauf in den Nordwesten (Gemäßigtes Klima) entlang der Küste gehört heute zum Königreich Merengo unter der Herrschaft von König Millet dem 11. Früher war Merengo das bedeutenste Fürstentum von Aarwood und auch heute noch, so sagt man, versuchen die Nachfahren der Fürsten die Tugenden und Ideale des großartigen aber längst vergangenen Aarwood aufrecht zu erhalten. Katsoyo und Merengo führen seit 33 Jahren Krieg und es sieht so aus als würde langsam aber sicher die Gewalt über die Tugend siegen. Die nordwestlichen Rand-Gebiete (Ostsee Klima) werden von vielen kleinen Baronien, Rittertümern, ... beherrscht, den sogenannten "Streitenden Reichen" die nominell zu Merengo gehören aber de Facto seit mehr als 100 Jahren in offenem Aufruhr sind. Hauptsächlich streiten sich die rebellischen Gebiete, wer denn einst der Herrscher sein soll, sobald sie Erfolg hätten. Über diesen Streit ist das eigentliche Ziel, der Kampf um die "Unabhängigkeit" verloren gegangen. Die Wildlande im Norden waren nie stark besiedelt und werden hauptsächlich von Einsiedlern, Überlebenskünstlern, Eingeborenen und eingen in Stämmen organisierten Clans bewohnt. Der Kernbereich, das verfluchte Gebiet, wird auch als die Ödnis, das Schattenland, die Todesbrache, ... genannt und umfasst eine große Fläche (ca. Deutschland). Viele Schatzsucher, Abenteurer, Forscher, ... sowie Flüchtlinge vor den Gestzen oder Herrschern reisen in dieses Gebiet, jedoch kommen nur wenige wieder und diese berichten von vielen seltsamen Erscheinungen, Kreaturen, Gefahren und Wundern. Wälder und Berge sollen plötzlich verschwinden, Leichen vom Himmel fallen, ... Der Süden des Kontinents wurde von Aarwood bevormundet und war Tributpflichtig, jedoch ansonsten unabhängig. Die weiten Ebenen werdden ausschließlich von einigen umherziehenden Nomadenstämmen bewohnt welche untereinander um die vorherrschaft kämpfen. Das Königreich Penrico steht Merengo in Kunst, Kultur und Technologie um nichts nach, muss sich jedoch der häufigen Angriffe durch die Steppenvölker erwehren. Die unabhängigen Reiche der Elben (Elbwald) und der Zwerge (Zwergberg) hatten dem König Treue geschworen sich aber bis heute nur um ihre eigenen angelegenheiten gekümmert. Niemals Teil des Königreiches Aarwood waren die im Osten gelegene Insel Intao (Gebirgiger Dschungel) welcher von einer gut organisierten jedoch relativ primitiven Kultur bewohnt wird. Die Drachensteine, eine Inselgruppe im Süden wird angeblich von Drachen beherrscht und wurde, soweit bekannt, niemals besiedelt.