Ich glaube die Erkenntnis, dass es zumindest um 2 verschiedene Gesichtspunkte
- Länger laufende One Shot Serien für Vereinsmitglieder wo man einfach bring your own character machen kann und losspielen
- Runden, die vorrangig Neulinge anwerben sollen.
Ich glaube leider, und das ging für mich hier auch hervor, das ist nicht besonders kompatibel. Ich halte für Neulinge leider auch sowas wie DSA nicht für besondere gut geeignet, weil das System für jemand der im Zweifelsfall noch nie einen Würfel in der Hand hatte, viel zu komplex ist. (Für die Vereinsrunden geht es dafür gut, weil die Power Kurve extrem flach ist)
Für Neulingsrunden finde ich DnD5 prinzipiell ein sinnvolles System. Das hat mehrere Gründe, wie schon geschrieben ist es ein relativ seichtes System, mit viel Power Fantasy, was viele anspricht. Zusätzlich kennt es so ziemlich jeder aus Popkultur, Videospielen, ...
Vom Spaßfaktor fand ich Savage Worlds (von der letzten Schatzkistenrunde) auch ganz cool, einfach weils allein stochastisch sehr viel Chaos mitbringt, was einen hohen Unterhaltungsfaktor hat. Das hat auch weniger die Power Probleme eines DnD5e, hat aber halt den Nachteil, dass es vermutlich weniger Anziehend wirkt.
Vorrangig würde ich warnen, dass wir Runden, die sich primär an Anfänger richten nicht vernachlässigen. Immerhin lebt der Verein auch davon, dass es neue Leute gibt, die ihn kennen lernen. Dementsprechend, wenn man sagt man beschränkt die Systeme für Vereinsabende, sollte DnD vermutlich dabei sein. Nicht als längere "Vereinsrunde", das funktioniert mit dem System nicht, aber als vereinzelte OneShots oder ggf. kleine, lose zusammenhängende Mini Kampagnen. Ggf. mit kurzem, vereinfachten Charakterbau oder Beispielcharakteren.