nach einem Telefongespräch das ich vor kurzem zum Thema SR4 geführt habe hat sich eine Frage ergeben die ich mir nicht ganz beantworten kann.
Was passiert mit der Cyberware die ein Soldat im Jahre 2070 implantiert bekommt um seinen Job zu tun wenn er aus dem Militär austritt???
Natürlich gehen wir, da Cyberware ja doch einiges an Investitionen darstellt, hier schon von einer jahrelangen (10+) Verpflichtung aus. Aber selbst hier besteht schließlich noch eine Chance das zu überstehen, und die verpflichtete Zeit abzuarbeiten. Dann bleibt die Frage was mit der Cyber&Bio&Nanoware (und sonstigem Zeugs) passiert, die man dem Charakter eingebaut hat, damit er seinen Job erledigen kann.
Im speziellen Fall ginge es eigentlich nur um folgende Dinge in den Körpern von 2 Soldaten der russischen Republik: Cyberaugen (Infrarot, Restlichtverstärkung, Smartlinkinterface, Bildverbindung, Sichtverbesserung, Kamera) Smartgunverbindung Diverses Riggerzeugs (Reflexbooster uÄ = nichts explosives oder gefährliches) Muskelverstärkung (ob Cyber oder Bio ist noch nicht sicher) Datenbuchsen (und noch ein bisschen Kleinzeugs das jeder im Bodyshop an der Ecke kaufen kann)
Eigentlich alles harmlose Sachen die niemandem direkt Schaden können. Stellt sich nur die Frage ob das Heer soetwas ausbaut oder deaktiviert oder abbezahlen lässt von den Soldaten beim Austritt.
Bitte um Antworten (auch aus SR3 Quellen. Was diese Dinge angeht wird sich in 10 Jahren nicht so viel geändert haben).
MFG Alex
Alex
"Jede andere Streitigkeit sollte dadurch geregelt werden, dass ihr euch gegenseitig laut anschreit, wobei der Besitzer des Spiels das letzte Wort hat."
"there's no such thing as normal, just a lot of weird people with things in common."4
Ich hab zwar mit Shadowrun kaum was am Hut, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Heer Cyberware "verbaut", die es mit speziellen Deaktivierungssignalen versieht (keine Ahnung, ob das bei Shadowrun im Kanon geht) - auch als zusätzliche Versicherung gegen Meutereien etc. Bei Dienstende könnte man dann auch einfach deaktivieren (vielleicht außer der Soldat zahlt eine Sondergebühr weil er zu einer privaten Sicherheitstruppe wechselt oder so). Zumindest bis irgendein erfahrener Straßenbastler daherkommt und das Zeug illegal und gegen ordentliche Gebühr wieder aktiviert.
Chipbuchsen etc. wären wahrscheinlich nicht damit versehen weil relativ alltäglich/günstig, Reflexbooster, Muskelverstärkung etc. meiner Ansicht nach schon (alles, was den Besitzer potentiell gefährlich macht).
Richtig ausbauen halte ich für unwahrscheinlich. Zahlt sich nicht groß aus, nochmal eine größere Summe in Operationen für einen ausgemusterten Soldaten zu stecken, zumal die Cyberware vermutlich bei Dienstende veraltet ist und bei besseren Armeen ohnehin nicht an die nächste Generation weitergegeben würde (ich nehme an, nicht jeder Standardrekrut wird vercybert sondern eher nur erfahrene Veteranen/Spezialisten - und die sollen dann ja up-to-date sein). Truppen mit chronischem Geldmangel könnten aber durchaus zu so was greifen. Wäre aber sicher nicht für jede Ausstattung möglich, weil z.B. die Entfernung von Cyberaugen den Betreffenden blind hinterlassen würde (glaub ja nicht, dass man konservierte biologische wieder funktionsfähig einsetzen kann), wodurch eine höhere Rente (Invalide) oder sowas nötig wäre (falls es dieses Konzept in Shadowrun außerhalb oberer Konzernetagen überhaupt noch gibt).
High Tech Zeug (Delta und Gammaware) macht den Betroffenen wohl zeitlebens zum Konzernsklaven. Die läßt man nicht einfach gehen.
Das billige Zeug (Standart und Alphaware) ist allgegenwärtig. Ausbauen zahlt sich wie gesagt nicht aus, ich würde als Konzernleiter, den Betroffenen die Gelegenheit geben, den investierten Betrag zurückzuzahlen, quasi die geliehene Ausrüstung käuflich zu erwerben. Sollten sie sich weigern, kann man ja immer noch die Ware ausbauen ... mit der Kettensäge.
Wer 10 Jahre+ im Militär / Sicherheitsdienst gedient hat, wird wohl dort bleiben; ein neugeborener Shadowrunner (aus Rache, fehlgegangenen Aufträgen, plötzlich eintetender Wahnsinn was auch immer) würde seinen Konzern aber nicht um Erlaubnis fragen, sondern einfach untertauchen. Dafür hat er aber die Tags eingebaut und ev. einen Sprengzünder. Und der Konzern setzt ihn auf die Rote Liste.
High Tech Zeug (Delta und Gammaware) macht den Betroffenen wohl zeitlebens zum Konzernsklaven.
Hier geht es gerade nicht um Konzerne sondern um eine staatliche Armee. Delta und Gammaware wurde deffinitiv nicht verarbeitet in die Soldaten.
Zitierter Text
Ich hab zwar mit Shadowrun kaum was am Hut, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Heer Cyberware "verbaut", die es mit speziellen Deaktivierungssignalen versieht (keine Ahnung, ob das bei Shadowrun im Kanon geht)
Das ist normal bei Cyberware. Die Frage ist nur OB sie es deaktivieren. Kunstmuskeln und so Zeugs ist vollkommend legal (Hafenarbeiter oÄ können sich die Dinger leisten und zulegen). Das einzig interessante Teil in der og Liste ist die Smartlinkverbindung. Bei allem anderen bin ich mir recht sicher dass es keine Probleme machen wird
Offen gesagt ist das eh egal da die Gruppe einen Hacker als SNSC hat der die Dinger früher oder später wieder zum Laufen bringt.
Gut vielen Dank auf alle Fälle für die Antworten.
Alex
"Jede andere Streitigkeit sollte dadurch geregelt werden, dass ihr euch gegenseitig laut anschreit, wobei der Besitzer des Spiels das letzte Wort hat."
"there's no such thing as normal, just a lot of weird people with things in common."4
ich würde mal davon aus gehn das du das Zeug wenn du es gurndsätzlich Legal erwerben kannst, normal Behalten kannst, nachdem eine an die Kosten der Ausbildung und Implantate angepasste Dienstzeit abgelaufen ist bzw. du die entstandenen Kosten dem Heer abbezahlst.
Ist glaub ich so wie bei der Piloten ausbildung beim Bundesheer zu sehen. Da darfst du auch Zahlen wenn du nach der Ausbildung nicht mindestens X Jahre dienst tust.
Herbert Graf Schriftführer des Vereins Athenaes Siegel
Ich bin ein Informationsvampier, weil hergeben tut sie ja keiner Freiwillig.